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Karlsruhe buhlte vor dem Duell um Otto Konrad

25. März 1994: Während Austria Salzburg sich auf das UEFA-Cup-Halbfinale gegen Karlsruhe einstimmte, erklärte ausgerechnet der Trainer des Gegners Salzburg-Torhüter Otto Konrad zu seinem Wunschspieler.

Otto auf Abschiedstour? Just vor dem UEFA-Cup-Halbfinale zeigte sich Gegner Karlsruhe interessiert am Salzburger Torhüter.  SN/©SPORT-Pressefoto KRUG u.MITGES.
Otto auf Abschiedstour? Just vor dem UEFA-Cup-Halbfinale zeigte sich Gegner Karlsruhe interessiert am Salzburger Torhüter.

Winfried Schäfer hatte Bedarf im Tor, weil sein aufstrebender Keeper Oliver Kahn für die darauffolgende Saison bei Bayern München unterschrieben hatte. Salzburgs Otto Konrad hätte perfekt in seine Pläne gepasst, wenn auch die Preisvorstellungen noch etwas auseinanderlagen: "Zwei Millionen Mark (Anm.: eine Million Euro) zahle ich nicht für einen 29-jährigen Torhüter", sagte Schäfer.

Nach Konrads Glanzvorstellungen im Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt änderte er aber seine Meinung. "Ich werde nach dem Halbfinale mit Otto Konrad Kontakt aufnehmen", erklärte er wenige Tage vor dem Hinspiel in Wien.

Konrad stand auch beim 1:1 des österreichischen Nationalteams gegen Ungarn in Linz 45 Minuten lang im Tor. Vor den Augen von Fußball-Legende Ferenc Puskas bildeten außerdem Thomas Winklhofer, Adi Hütter, Heimo Pfeifenberger und Wolfgang Feiersinger eine starke Salzburg-Achse im Team.

Quelle: SN

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