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LASK will Erfolgslauf gegen Hartberg fortsetzen

Der LASK trifft in der 16. Fußball-Bundesliga-Runde am Samstag auf den TSV Hartberg. Die Oberösterreicher sind seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen und wollen den Erfolgslauf fortsetzen. Nach einem durchwachsenen Herbst will die Austria unbedingt gegen den Dritten St. Pölten siegen. Der SV Mattersburg schlüpft gegen das Schlusslicht Admira in eine eher ungewohnte Rolle - in jene des Favoriten.

LASK seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen SN/APA (Archiv/Expa)/EXPA/REINHARD
LASK seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen

Der LASK feierte zuletzt einen 1:0-Auswärtssieg gegen Rapid und festigte damit den zweiten Tabellenplatz. Trotzdem warnte Trainer Oliver Glasner vor Hartberg. "Wir haben großen Respekt vor ihren Leistungen. Es ist beeindruckend, wie sie Fußball spielen, wie sie kontern - sehr, sehr gefährlich." Der TSV habe im Laufe der Saison eine beachtliche Entwicklung vollzogen. "Deswegen wird das ein schwieriges Spiel."

Der Matchplan des Oberösterreichers sieht vor, den Gegner schnell unter Druck zu setzen, zu Fehlern zu zwingen und ins Laufen zu bringen. "Ich erwarte ein erwärmendes Spiel bei kühlen Temperaturen", sagte Glasner.

Die Hartberger bezogen zuletzt eine 0:4-Heimniederlage gegen Red Bull Salzburg, nachdem sie davor sechs Pflichtspielsiege en suite eingefahren hatten. Durch diesen Erfolgslauf steht der Aufsteiger auf dem begehrten Platz sechs, zwei Punkte vor Sturm Graz und fünf Zähler vor Rapid. "Beim LASK ist über viele Jahre viel Detailarbeit erfolgt. Gegen so eine Mannschaft zu spielen, ist für uns eine tolle Aufgabe", sagte Schopp.

Die Wiener Austria will das ausklingende Fußballjahr mit drei Siegen beschließen. Zunächst geht es gegen St. Pölten, das fünf Zähler vor den Veilchen liegt. "Mit St. Pölten kommt ein Konkurrent um einen Platz im oberen Play-off", wusste Austria-Coach Thomas Letsch. Der Tabellenfünfte wartet seit bereits vier Ligaspielen auf einen Dreier in der heimischen Generali Arena.

Im ersten Saisonduell trennten sich die beiden Mannschaften mit einem torlosen Remis. Statt Dietmar Kühbauer sitzt inzwischen Ranko Popovic auf der SKN-Bank. St. Pölten habe sich dadurch ein wenig verändert, urteilte Letsch. "Sie versuchen jetzt einen Tick mehr, Fußball zu spielen." Ob lange Bälle oder größerer Fokus auf den Spielaufbau - seine Elf sei darauf vorbereitet, merkte der Coach der Favoritner an.

Popovic nahm nach seinem Premierensieg als SKN-Coach in der Vorwoche gegen Wacker Innsbruck gleich den nächsten Dreier ins Visier. "Die Austria ist eine gute Mannschaft mit vielen guten Spielern, daher wird diese Partie eine Bewährungsprobe für uns", sagte er. Es gelte, an die Leistung gegen Wacker anzuschließen "und auch aus diesem Duell etwas Zählbares mitzunehmen".

Mattersburg tankte am vergangenen Samstag mit einem 2:2 nach 0:2-Rückstand beim WAC Selbstvertrauen. Dennoch wollte Trainer Klaus Schmidt nicht von einem Pflichtsieg gegen das Tabellenschlusslicht sprechen. "Wir möchten einfach gewinnen, und die Möglichkeit dazu ist daheim gegen die Admira sicher größer als auswärts gegen Salzburg", meinte der Steirer.

Mit einem Sieg hätten die zehntplatzierten Mattersburger schon neun Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten. "Daher wären drei Punkte wichtig, wir könnten uns von hinten klar absetzen", sagte Schmidt.

"Wir fahren nach Mattersburg, um zu gewinnen", betonte Admira-Coach Reiner Geyer, unter dem alle drei bisherigen Partien verloren wurden. Die jüngsten Misserfolge wollte der Nachfolger von Ernst Baumeister nicht überbewerten. "Ich bewundere die Mentalität meiner Spieler, und wie arbeitsam sie jeden Tag sind."

Quelle: APA

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