Mixed

"Lernprozess" von Kuhnle geht weiter - 2020 als neues Ziel

Corinna Kuhnle hat es wieder nicht geschafft. Die Mitfavoritin verlässt Olympia wie schon 2012 ohne Edelmetall. Die Weltmeisterin von 2010 und 2011 war nach ihrem fünften Platz von Rio aber nicht niedergeschlagen. "Ich bin zufrieden mit dem, was ich zusammengebracht habe. Es ist ein Lernprozess, das wird nicht mein letzter Wettkampf gewesen sein", bekräftigte Kuhnle.

"Lernprozess" von Kuhnle geht weiter - 2020 als neues Ziel SN/APA (EXPA/Groder)/EXPA/JOHANN GR
Eine grüne Stange wurde Kuhnle zum Verhängnis.

Sie könne mittlerweile mit Niederlagen viel besser umgehen als in London und sei emotional viel gefestigter als nach Platz acht vor vier Jahren. "Es hat mir definitiv mehr Spass gemacht als in London. Ich habe mich mental verbessert und entwickelt, wenn wir das so weiter machen, dann kann das auch ganz gut sein. Vom Gefühl her ist es viel besser als die drei Plätze Unterschied, deshalb ist es schon ein positives Erlebnis."

An ihr Karriereende habe sie jedenfalls keinen Gedanken verwendet. "Ich habe sicher noch nicht daran gedacht, das Paddel an den Nagel zu hängen", bekräftigte die Weltcupgesamtsiegerin der Jahre 2014 und 2015.

Die 29-Jährige denkt ganz im Gegenteil bereits an die nächsten Olympischen Spiele. Dafür müsse sie sich aber neuerlich gegen starke interne Konkurrenz durchsetzen. "Es ist keine gemähte Wiese nach Tokio zu kommen, auch mit den Jungen, die nachkommen. Es wird sicher nicht einfach."

Quelle: APA

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