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Mäßiger Start der Österreicher-Boote bei Segel-WM

Ein vierter Platz des 49er-FX-Teams Laura Schöfegger/Lisa Farthofer war der Lichtblick am ersten Tag der Segel-WM vor Oman.

Prettner/Flachberger.  SN/sailing energy / pedro martinez
Prettner/Flachberger.

Insgesamt ist den vier österreichischen Booten der Klassen 49er, 49er-FX und Nacra-17 kein optimaler Auftakt gelungen. Die Olympiastarter Bildstein/ Hussl liegen in der 49er-Gesamtwertung an 16. Stelle, zwölf Ränge vor ihren Teamkollegen Prettner/Flachberger aus Salzburg. Das Nacra17-Duo Farese/Zöchling rangiert nach drei Wettfahrten gesamt an elfter Stelle.

Schöfegger/Farthofer kamen nach den Rängen 18 und 16 in den ersten beiden Rennen im abschließenden Race auf den vierten Platz. "Wir haben in den ersten beiden Wettfahrten noch ordentlich zu kämpfen gehabt. Es waren zwar die Starts gut, aber wir hatten bei den Leichtwindbedingungen Probleme mit unserem Speed", resümierte Steuerfrau Laura Schöfegger.

Beim dritten Rennen frischte der Wind etwas auf und ein guter Start hievte das Duo sogar an die Spitze des Feldes. "Wir haben dann auch die richtige Seite gewählt. Auf der zweiten Vorwind, wo wir das Feld kontrollieren wollten, haben sich drei Boote für die andere und dann bessere Seite entschieden - und wir unsere Spitzenposition verloren", sagt die Salzburgerin über den unglücklichen Verlauf des dritten Rennens. Insgesamt liegen die beiden in der 49erFX-Flotte an 15. Stelle.

Die Olympia-Teilnehmer Benjamin Bildstein und David Hussl sind beim WM-Auftakt mit den Platzierungen sieben, zehn und acht unter ihren Erwartungen geblieben. "Das ist nicht das, was wir uns erwartet haben. Wir haben zu viele Fehler gemacht und den Wind nicht schnell genug lesen können", analysierte Vorschoter David Hussl. Nach drei von neun Rennen der Qualifying-Series liegen die beiden an 16. Stelle.

Österreichs zweiter 49er mit Keanu Prettner und Jakob Flachberger (UYC Wolfgangsee) liegt an 28. Stelle, erzielte die Einzelresultate 13, elf und 14. "Nicht unser bester Tag", meinte Steuermann Keanu Prettner. Zwei Mal ging der Start daneben. "Da lagen wir gleich mal am Ende des Feldes und haben es nicht mehr geschafft uns nach vorne zu arbeiten. Wir sind dann zu viel über die Mitte gefahren und haben zu wenig die Chance auf den Seiten genutzt. Gottseidank haben wir nicht zu viele Punkte hinnehmen müssen. Morgen wollen wir die Starts auf die Reihe bekommen und bessere Ergebnisse einfahren", sagte der Salzburger.

Österreichs Nacra17-Paarung mit Laura Farese und Matthäus Zöchling liegt nach den ersten drei Rennen an elfter Stelle. Die beiden Athleten vom Union Yacht Club Neusiedlersee klassierten sich in den Wettfahrten auf den Rängen elf, acht und elf.

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