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Modolo holte in Melk Etappensieg - Fuglsang führt

Sacha Modolo aus Italien hat sich am Freitag den Tagessieg auf der 6. Etappe der Österreich-Radrundfahrt geholt. In der Gesamtwertung führt der Däne Jakob Fuglsang nach wie vor 1:04 Minuten vor Danilo di Luca.

Modolo holte in Melk Etappensieg - Fuglsang führt SN/apa (expa/feichter)
Fuglsang bleibt in Führung.

Der Olympiateilnehmer Modolo hatte bereits die Dienstagetappe gewonnen. Marco Haller (Katjuscha) erreichte als bester Österreicher Rang fünf. Der Steirer Georg Preidler, der alle drei Bergwertungen des Tages gewann, sicherte sich indes den Gesamtsieg bei den "Kletterern". Am Samstag steht in Podersdorf ein Einzelzeitfahren über 24,1 Kilometer am Programm.

Während Riccardo Zoidl als Letzter einer Ausreißergruppe 15 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurde und Olympia-Teilnehmer Daniel Schorn seinen NetApp-Kollegen schon lange vor dem Zielsprint signalisierte, dass er sich nicht gut fühlte, mischte Katjuscha-Profi Haller in der Entscheidung vorne mit. "Ich hatte perfekte Beine, habe aber einen Fehler gemacht und das falsche Hinterrad gewählt. So war ich schon 300 Meter vor dem Ziel im Wind", erklärte Haller, der noch von mehreren Fahrern überspurtet wurde. "Modolo wäre nicht zu schlagen gewesen, aber der zweite Rang war möglich." Nun hofft der 21-Jährige, dass es am Sonntag in Wien mit dem ersten ÖRV-Etappensieg seit 2008 klappt.

Die Taktik des Teams RadioShack war auf der schwierigen Niederösterreich-Etappe (Höhendifferenz 2.035 m) ganz auf Fuglsang ausgelegt, der sicher 1:04 Minuten vor dem Italiener Danilo di Luca führt. Das musste auch der Tiroler Kletter-Spezialist Thomas Rohregger akzeptieren. "Es ist eine schwierige Situation für mich", gab der 29-Jährige zu, "aber wichtig ist, dass unser Team gewinnt. Ich habe mit Jakob viele Trainingslager absolviert und verstehe mich gut mit ihm."Rohregger ist mit 1:48 Minuten Rückstand immerhin weiter Gesamt-Vierter. Die Chance auf einen Podestplatz lebt.

Fuglsang braucht sich hingegen keine Sorgen zu machen, sofern er sturzfrei durchkommt. Sein Vorsprung auf den Italianer Daniilo di Luca beträgt 1:04 und auf den Schweizer Steve Morabito (3.), einen guten Zeitfahrer, 1:16 Minuten. "Ich werde alles geben, das ist auch ein guter Test für die Olympischen Spiele", sagte der 27-jährige, der programmierte Sieger der 64. Österreich-Rundfahrt. Seine Klasse in der Prüfung gegen die Uhr hat er mit dem 10. WM-Rang im Vorjahr bewiesen.

Quelle: APA

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