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Nach 0:0 gegen Karlsruhe lebte Salzburgs Finaltraum weiter

29. März 1994: Das Hinspiel im UEFA-Cup-Halbfinale im Wiener Ernst-Happel-Stadion zwischen Austria Salzburg und dem Karlsruher SC endete torlos. Das Rennen um den Finaleinzug blieb offen.

Dicke Luft im Strafraum: Marquinho (l.) und Leo Lainer klären gegen die Karlsruher.  SN/©SPORT-Pressefoto KRUG u.MITGES.
Dicke Luft im Strafraum: Marquinho (l.) und Leo Lainer klären gegen die Karlsruher.

Zwei Tage vor dem Hinspiel war der erste Länderkampf Österreich - Deutschland in dieser Woche verloren gegangen: Das Tennis-Daviscupteam mit Thomas Muster und Horst Skoff unterlag in Unterpremstätten gegen Deutschlan mit 2:3.

Revanche war angesagt. Rund 15.000 Salzburger Fans machten sich am Matchtag auf den Weg. In Sonderzügen, Bussen und Autos wurde der Marsch auf Wien unternommen. Die Salzburger strotzten nach dem Aufstieg gegen Eintracht Frankfurt vor Selbstbewusstein. "Der Aufstieg ins Finale ist keine Utopie", sagte etwa Heimo Pfeifenberger. Weil Karlsruhe als heimstark galt, hoffte der Publikumsliebling aber auf mindestens zwei Tore im Heimspiel. Bei den Deutschen fehlte der gesperrte "Euro-Eddy" Edgar Schmitt, der beim unglaublichen 7:0 des KSC in der 2. Runde gegen Valencia vier Tore erzielt hatte. Außerdem hatte der Club von Trainer Winfried Schäfer PSV Eindhoven, Girondins Bordeaux und Boavista Porto auf der Abschussliste. Ein Auswärtssieg war dabei nie gelungen.

In einem hochklassigen Match im restlos ausverkauften Stadion fielen keine Tore. Die Salzburger hatten die besseren Möglichkeiten, der erhoffte Treffer gelang aber nicht. Kurt Garger fiel noch vor der Pause verletzt aus. Sein Ersatzmann, der 19-jährige Michael Steiner, erlebte seine Europacupdebüt. Libero Heribert Weber sollte für das Auswärtsspiel nach seiner 2. Gelben Karte ausfallen. Dafür konnte "Tribünen-Coach" Otto Baric wieder auf Peter Artner, Wolfgang Feiersinger und Thomas Winklhofer zurückgreifen. 14 Tage waren Zeit, um sich vorzubereiten. Offen war auch noch das zweite Halbfinale. Außenseiter Cagliari hatte das Hinspiel gegen Inter Mailand mit 3:2 gewonnen.

Quelle: SN

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