Sport

NBA rechnet bereits mit mehr als drei Monaten Pause

Der US-Sport wird wegen der Coronavirus-Krise wohl viel länger ruhen müssen, als von den großen Ligen zunächst erhofft. Die Basketball-Profiliga NBA hatte zunächst für zumindest 30 Tage ihren Spielbetrieb eingestellt, rechnet aber laut Insidern nun bereits mit mehr als drei Monaten. Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Juni sei aktuell das "Best-Case-Szenario", wie es aus Teamkreisen hieß.

Der Ball bleibt vorerst liegen SN/APA (AFP/Getty Images)/GREGORY S
Der Ball bleibt vorerst liegen

Dass sich die besten Basketballer der Welt auf eine längere Pause einrichten müssen, war im Lauf des Sonntags an einer neuen Mitteilung an die Teams abzulesen, über die mehrere US-Medien berichteten. Demnach dürfen Spieler nun aus den Städten ihrer Teams abreisen und müssen nicht länger vor Ort bleiben. Österreichs einzige NBA-Profi, der Wiener Jakob Pöltl von den San Antonio Spurs, absolviert derzeit zu Hause in Texas sein Rehaprogramm. Der 24-Jährige hatte sich Ende Februar eine Seitenbandverletzung im rechten Knie zugezogen.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfahl am Sonntag, in den kommenden acht Wochen im ganzen Land Veranstaltungen mit 50 Personen und mehr zu verschieben oder abzusagen. Das überschreitet auch die angepeilten Pausen in der NHL (Eishockey) und der MLS (Fußball) deutlich. Auch der zunächst nur um zwei Wochen verschobene Saisonstart in der Major League Baseball (MLB) wird unter diesen Umständen nicht zu halten sein.

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