Mixed

ÖPC-Silber-Trio in Rio im Österreich-Haus groß gefeiert

Bei den Paralympics in Rio de Janeiro hat Österreichs Team am Mittwoch und Donnerstag innerhalb von 24 Stunden fünf Medaillen geholt. Im Österreich-Haus kam es daher am Donnerstagabend zur großen Feier, im Mittelpunkt standen besonders die drei Silbernen. Die Handbiker Thomas Frühwirth und Walter Ablinger hatten im Zeitfahren zugeschlagen, Para-Kanute Markus "Mendy" Swoboda im 200-m-Sprint.

ÖPC-Silber-Trio in Rio im Österreich-Haus groß gefeiert SN/APA (ÖPC)/FRANZ BALDAUF
Die Medaillengewinner im Östereich-Haus.

In den Straßenrennen am Donnerstag klappte es für die rot-weiß-roten Radsportler nicht mit einem weiteren Podestplatz. Am nächsten war Frühwirth dran, ihm fehlten in der Klasse H4 nur fünf Sekunden auf Bronze. Im Sprint um die Medaillen hatte er das Nachsehen. "Ich habe mehrmals versucht, mich abzusetzen, doch das ist nicht gelungen", berichtete der 35-Jährige. "Ich bin halt kein Sprinter, so wurde ich Siebenter."

Ablinger hatte wie vier Jahre davor Pech. War er in London von einem Begleitfahrzeug behindert worden und vom Gold- auf den Bronzerang zurückgerutscht, wurde ihm diesmal ein Fahrfehler zum Verhängnis. Der 47-Jährige fuhr in einen Begrenzungszaun, wobei ein Hinterrad demoliert wurde. "In einer Kurve war halt einfach zu wenig Platz - und ich zu unaufmerksam. Vielleicht war es auch ein bisschen Übermotivation."

Während es für Ablinger in der Klasse H3 somit lediglich zu Platz elf reichte, belegte Wolfgang Schattauer in der Kategorie H2 immerhin Rang sieben. Am Freitag (20.30 Uhr MESZ) war das Duo gemeinsam mit Frühwirth noch im Staffelbewerb im Einsatz. In der Reihenfolge Ablinger, Schattauer, Frühwirth hatte jeder drei 2,5-km-Runden zu fahren.

Das österreichische Reit-Team verpasste mit Rang acht die Finalrunde der besten sieben. Einer der Gründe dafür war das Nicht-Antreten von Thomas Haller. Bei seinem Hengst Puschkin waren ungewöhnliche Herzgeräusche festgestellt worden, woraufhin sich der Sportler zum Wohl des Pferdes für einen Startverzicht entschied.

Letztlich belegte Segler Sven Reiger n den Wettfahrten sechs bis acht bei sehr wechselhaften Wind- und Strömungsbedingungen die Ränge sechs, elf und zwölf. Das ergab vor den letzten drei Wettfahrten den achten Zwischenrang.

Quelle: APA

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