Mixed

ÖTTV-Damen verpassten EM-Medaille

Nach 14 EM-Turnieren en suite mit jeweils zumindest einem Podestplatz gehen Österreichs Tischtennis-Nationalspieler heuer zum zweiten Mal in Serie leer aus. Wie im Vorjahr bei den Individual-Titelkämpfen in Budapest war am Freitag bei den Team-Europameisterschaften in Luxemburg spätestens im Viertelfinale Endstation. Österreichs Damen unterlagen um den Einzug ins Semifinale den Niederlanden 2:3.

 SN/APA (Archiv)/HANS KLAUS TECHT

Es war die bereits fünfte 2:3-Niederlage österreichischer Teams in dieser Woche. Die rot-weiß-roten Herren hatten alle ihre drei Begegnungen so verloren, Liu Jia und Co. auch schon am Donnerstag gegen Spanien. Die Erfolge der Damen in der Gruppenphase gegen die Ukraine (3:1) und Portugal (3:2) waren damit die einzigen österreichischen Siege in den ersten sieben Begegnungen. Wie die ÖTTV-Herren rutschten die - Damen - wenn auch eine Stufe später - in die Platzierungsrunde.

Und wie bei allen knappen Niederlagen war für die ÖTTV-Truppe gegen "Oranje" ein Sieg drinnen. Im ersten Duell rettete sich Liu Jia gegen Verteidigerin Li Jie nach einem 0:2 in Sätzen und abgewehrten Matchbällen in den fünften Durchgang, verlor den aber knapp. Sofia Polcanova besorgte danach mit einem 3:0 gegen Britt Eerland den Ausgleich, Amelie Solja mit einem 3:1 gegen Kim Vermaas die 2:1-Führung für Rot-Weiß-Rot.

In Folge gingen jedoch alle Sätze an die Niederlande, sowohl bei Li Jie gegen Polcanova als auch bei Eerland gegen Liu Jia. "Susi" war zwar als Favoritin ins Spiel gegangen, konnte dies aber nicht an der Platte beweisen. Bei einem Sieg wäre zumindest eine Bronzemedaille fix gewesen. "Das Spielsystem von Eerland liegt mir nicht, sie serviert immer lange und zwingt mir damit offene, schnelle Ballwechsel auf", sagte Liu und meinte, ihr Selbstvertrauen sei nach ihren vorherigen Niederlagen im Keller gewesen.

Erster Gegner in den Spielen um die Plätze fünf bis acht ist nun am Samstag (10.00 Uhr) Polen. Österreichs Herren gewannen ihr erstes Match um die Plätze 9 bis 16 gegen Russland mit 3:1. Es war der erste Sieg im Turnierverlauf für die ÖTTV-Herren. Nachwuchsmann Andreas Levenko verlor bei seinem Premieren-Einsatz gegen Sadi Ismailow 2:3. Danach holten Daniel Habesohn gegen Artur Abusew (3:0) und Ismailow (3:2) sowie Robert Gardos mit einem 3:1 gegen Denis Iwonin die drei ÖTTV-Punkte.

Am Samstag (13.00 Uhr) ist nun Rumänien (3:1 gegen Weißrussland) der Gegner um die Plätze neun bis zwölf, das letzte EM-Match der ÖTTV-Herren wird am Sonntag (10.00) stattfinden.

Quelle: APA

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