Mixed

ÖVV-Damen besiegten Albanien, Herren erlitten Dämpfer

Österreichs Volleyball-Nationalteam der Damen ist nach dem Fehlstart in der EM-Qualifikation nun in die Erfolgsspur eingebogen. Einem 1:3 daheim gegen die Schweiz ließ die Mannschaft von ÖVV-Teamchefin Svetlana Ilic am Sonntag in Gruppe B in Tirana ein deutliches 3:0 (21,16,14) gegen Albanien folgen. Die Herren erlitten gegen Albanien eine 2:3-Niederlage.

Die Österreicherinnen erwischten gegen die Albanerinnen einen guten Start, holten sich den ersten Satz knapp, den zweiten deutlich. Im dritten Durchgang spießte es sich nur anfangs ein wenig, letztlich war er nach nur 21 Minuten mit 25:14 in der Tasche.

ÖVV-Teamchefin Svetlana Ilic war trotz des klaren Erfolges nicht ganz zufrieden: "Der Druck auf die Mädchen war enorm, weil sie wussten, dass nur ein Sieg unsere Chance auf die EM-Teilnahme aufrechterhalten konnte. Wir hatten einige Schwierigkeiten. Natürlich sind wir nun mit den drei Punkten zufrieden, aber die Mädchen wissen, dass sie die Qualität ihres Spiels rasch steigern müssen", meinte sie. Nikolina Maros (14), Srna Markovic (11), Sabrina Müller und Monika Chrtianska (je 10) waren die Topscorerinnen für Österreich.

Im Parallelspiel fertigte Kroatien auswärts in Schönenwerd die Schweiz mit 3:1 ab und führt die Tabelle nach zwei Siegen mit sechs Punkten an. Österreich und Schweiz halten bei je drei Zählern. Die Top zwei qualifizieren sich für die Endrunde 2019. Nächster Gegner ist am Mittwoch erneut auswärts Kroatien.

Das österreichische Volleyball-Nationalteam der Herren hat am Sonntag hingegen einen schweren Dämpfer in der EM-Qualifikation hinnehmen müssen. Nach dem Auftaktsieg gegen Kroatien bezog eine inkonstant aufspielende ÖVV-Equipe im zweiten Gruppenspiel gegen Albanien eine 2:3-Niederlage. Bereits am Mittwoch warten in Braga die noch makellosen Portugiesen (21:00 Uhr MESZ/live ORF Sport+).

"Wir haben versucht, alles an Energie auf den Platz zu bringen, aber es hat heute nicht gereicht", sagte ÖVV-Teamchef Michael Warm in einer ersten TV-Stellungnahme. Dabei machten sich die Österreicher mit vielen Eigenfehlern oftmals selbst das Leben schwer. Wie im Auftaktsatz, als sie nach zwischenzeitlich 13:18 einen wahren Kraftakt hinlegen mussten und sich Satz eins noch 29:27 holten.

Trotz des Erfolgserlebnisses gab die Mannschaft, die zum Auftakt am Mittwoch Kroatien 3:1 besiegt hatte, vor Geisterstimmung-Kulisse in Tirana den zweiten Satz ab (25:27) und agierte im dritten völlig verunsichert (13:25). Angeführt von Österreichs Hauptangreifer Paul Buchegger fand Rot-Weiß-Rot zwar kurzzeitig den mentalen Reset-Knopf im umkämpften vierten Satz (25:20). Im Entscheidungssatz gab es hingegen wenig zu holen, nach 16 Minuten stand das 15:8 der Albaner fest. Im Parallelspiel besiegte Portugal Kroatien in Zagreb klar mit 3:0 (18,22,18).

Quelle: APA

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