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Olympia 2020: Tokio kämpft mit Hitzewelle und Verzögerungen bei Bauten

Die Organisatoren der Olympischen Spiele von Tokio 2020 sehen sich neben der zu erwartenden enormen Hitze während des Großereignisses nun mit einem weiteren Problem konfrontiert. Die Konstruktion von zwei Wettkampfstätten ist hinter dem Zeitplan. Betroffen sind das "Aquatics Centre", wo die Schwimm- und Wassersprungbewerbe ausgetragen werden, sowie die Regattastrecke der Ruderer und Kanuten.

Elektrothermometer im Vordergrund, die Baustelle des neuen Nationalstadions in Tokio im Hintergrund. SN/APA/AFP/KAZUHIRO NOGI
Elektrothermometer im Vordergrund, die Baustelle des neuen Nationalstadions in Tokio im Hintergrund.

Durch die Verzögerung der Fertigstellung um rund zwei Monate müssten deshalb einige Testevents verschoben werden, wie der Tokio-2020-Kommunikationsdirektor Masa Takaya am Dienstag mitteilte. Die Austragungsstätten würden aber rechtzeitig bis zur Eröffnungsfeier am 24. Juli 2020 fertig sein, hieß es weiter.

Die Rekordhitzewelle in Japan hält unterdessen weiter an und bereitet den Veranstaltern auch für die Spiele in zwei Jahren Sorgen. Am Montag wurde ein neuer Höchstwert von 41,1 Grad Celsius im Schatten gemessen. "In den vergangenen Tagen haben Tokio und Japan jeden Tag wie in einer Sauna gelebt", sagte Yuriko Koike, die Gouverneurin der Präfektur Tokio. Sie sehe vor allem für die Olympia-Zuschauer Gesundheitsgefahren, weniger für die Athleten. Seit Beginn der Hitzewelle kamen bereits Dutzende Menschen ums Leben, viele von ihnen erlitten einen Hitzschlag. Tausende mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

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