Denn damit ist die Kärntnerin seit dem Wechsel von der Nachwuchs- in die Damen-Klasse im Jahr 2005 bei jeder Europameisterschaft in zumindest einer Disziplin erfolgreich geblieben. "Dieses Jahr war insofern besonders, weil ich nicht gut in die EM gestartet bin. Aber ich habe mich von Bewerb zu Bewerb steigern können. Ich bin sehr erleichtert, dass es doch noch mit einem Titel, noch dazu im 9er-Ball, geklappt hat", sagte Ouschan.
Die Rekord-Europameisterin war nur mit Platz fünf im 14.1 endlos in die EM gestartet. Nach Bronze im 10er-Ball sowie Silber im 8er-Ball setzte es zum Schluss im 9er-Ball doch noch auch das erhoffte Gold. Dabei revanchierte sich die Österreicherin im Achtelfinale an der Schweizerin Claudia Rohr, die Ouschan in der Eröffnungsdisziplin geschlagen hatte. Im Finale gegen Seroschtan gab Ouschan kein Rack ab.
Bei den Herren sorgte Mario He als Fünfter für die beste ÖBU-Platzierung. Der Vorarlberger scheiterte trotz komfortabler 6:2-Führung im Viertelfinale am späteren Europameister Fedor Gorst aus Russland mit 6:9.