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Rapid-Serie soll auch beim LASK fortgesetzt werden

Der SK Rapid will am Samstag (16.00 Uhr) im Bundesliga-Auftakt der 15. Runde beim LASK seine Serie fortführen. Die Hütteldorfer sind seit elf Pflichtspielen ungeschlagen und kassierten in den letzten fünf Partien auch kein Gegentor. Die Austria Wien ist hingegen seit vier Spielen sieglos - ebenso wie Samstagsgegner Admira (18.30). Weitere Spiele: Mattersburg - Altach und St. Pölten - WAC (18.30).

Schaub will endlich auch für Rapid öfter treffen SN/APA (Punz)/HANS PUNZ
Schaub will endlich auch für Rapid öfter treffen

Das Gastspiel in Linz will Rapid-Trainer Goran Djuricin nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aufsteiger LASK holte sieben Punkte aus den jüngsten drei Liga-Spielen und liegt sechs Zähler hinter dem drittplatzierten Rekordmeister aus Wien aktuell sogar auf einem Europacup-Platz. "Sie sind nicht umsonst Vierter", warnte Djuricin vor dem Team von Oliver Glasner. "Sie spielen sehr schnell und aggressiv, das geht in die Richtung von Red Bull Salzburg, wo ja Glasner zwei Jahre Co-Tainer war. Sie sind sehr stark im Gegenpressung. Wir müssen alles geben und hoch fokussiert sein, um dort zu bestehen." Die jüngste Form lässt LASK-Trainer Oliver Glasner hoffen. "Wir haben aus Altach viele positive Dinge mitnehmen können, sind gut drauf", sagte der 43-Jährige.

Mit neuem Elan, aber den alten Verletzungssorgen startet die Austria nach zweiwöchiger Länderspielpause wieder in die Liga. Mit Heiko Westermann vermeldete Trainer Thorsten Fink am Freitag den nächsten Ausfall. Der Innenverteidiger wird heuer kein Spiel mehr bestreiten können. Im Heimspiel gegen die Admira soll die nationale Unserie dennoch beendet werden. Admira-Coach Ernst Baumeister war nach der Negativserie zuletzt unzufrieden. Nun berichtete er von einer positiven Trainingseinstellung. "Keine Mannschaft kann es sich leisten, dass einige Spieler zwei, drei Prozent weniger geben", betonte Baumeister, der vor der Austria warnte: "Ein angeschlagener Gegner ist immer gefährlich."

Beim SV Mattersburg läuft es derzeit durchaus rund. Kein Wunder, dass man im Heimspiel gegen Altach auf Punktezuwachs aus ist. Gelingt der Heimsieg tatsächlich, würde Mattersburg in der Tabelle bis auf zwei Punkte an Altach heranrücken. Trainer Gerald Baumgartner warnte allerdings vor dem Duell mit den Vorarlbergern, dass es sich bei dem Aufwärtstrend "um ein zartes Pflänzchen" handle. Für Altach kam die zweiwöchige Pause nach einem 0:2 in Salzburg und einem 2:4 gegen den LASK wohl gerade recht. "Wir haben in der ersten Woche versucht, die Wunden zu lecken, die uns das Spiel gegen den LASK aufgerissen hat. Das hat natürlich wehgetan", berichtete Trainer Klaus Schmidt. "Man muss mental einiges dazu beitragen, dass die Buben wieder an sich glauben. Das war die Hauptaufgabe."

Der Auftrag von Schlusslicht St. Pölten im Heimduell mit Nachzügler Wolfsberg am Samstag (18.30 Uhr) ist klar: Für die Niederösterreicher muss der erste Sieg her. Schon jetzt beträgt der Rückstand auf die neuntplatzierten Mattersburger acht Punkte, saisonübergreifend warten die "Wölfe" bereits seit 17 Partien auf einen vollen Erfolg. Dass man gewissermaßen unter Siegzwang steht, ist auch Oliver Lederer völlig klar. "Der eigene Anspruch an uns ist, dass wir den ersten Dreier einfahren. Das ist allen bewusst, und dafür haben wir in der Länderspielpause hart gearbeitet", betonte der Wiener. "Wir wissen, dass diese Partie sehr wichtig ist, weshalb wir als Einheit auftreten müssen", sagte WAC-Mittelfeldmann Daniel Offenbacher. In die gleiche Kerbe schlug Alexander Kofler: Der Goalie forderte "maximalen Einsatz" und "entschlossenen Siegeswillen".

Quelle: APA

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