Mixed

"Riesen" Isner und Karlovic erste Wien-Viertelfinalisten

Die beiden größten Spieler im Feld des Erste Bank Open haben sich am Mittwoch mit mühevollen Siegen als erste Spieler ins Viertelfinale gekämpft. Der 2,08-m-Riese John Isner (USA) rang in der Wiener Stadthalle den spanischen Wien-Sieger von 2004, Feliciano Lopez, nach 2:13 Stunden mit 7:6(1),3:6,7:6(2) nieder. Und auch 2,11-m-Mann Ivo Karlovic kam in drei Sätzen mit zwei Tie-Break-Siegen weiter.

"Riesen" Isner und Karlovic erste Wien-Viertelfinalisten SN/APA/HANS PUNZ
John Isner war in den Tie-Breaks souverän.

Der als Nummer 8 gesetzte Kroate besiegte den Bosnier Damir Dzumhur nach 2:07 Stunden mit 7:6(6),4:6,7:6(5). Karlovic lag dabei im dritten Satz schon mit 1:5 zurück, ehe der 37-Jährige u.a. dank 33 Assen noch weiterkam.

Ermittelt wurde u.a. noch der Achtelfinal-Gegner von Jürgen Melzer am Donnerstag. Der 35-jährige Niederösterreicher trifft auf den Spanier Albert Ramos-Vinolas. Letzterer setzte sich gegen den Italiener Fabio Fognini in nur 56 Minuten mit 6:2,6:2 durch. Melzer hat gegen Ramos-Vinolas das bisher einzige Aufeinandertreffen 2013 im Achtelfinale von Miami mit 2:6,6:3,6:3 für sich entschieden.

Andy Murray hat nach zuletzt zehn Zwei-Satz-Siegen auf der Tour am Mittwoch in Wien wieder einen Satz abgegeben, aber dann doch das Achtelfinale des Erste Bank Open erreicht. Der topgesetzte Weltranglisten-Zweite bezwang den Slowaken Martin Klizan nach 2:22 Stunden mit 6:3,6:7(5),6:0.

"Ich habe in den ersten beiden Sätzen nicht so gut serviert, das hat mich am Ende des zweiten Satzes in Schwierigkeiten gebracht", sagte Murray. Der Schotte, der zuletzt die Events in Peking und Shanghai ohne Satzverlust gewonnen hatte, startete nach Plan. Mit 6:3 und 4:2 führte der zweifache Olympiasieger und schien auf sicherem Weg in die zweite Runde.

Doch dem Slowaken gelang das Rebreak zum 4:4. Obwohl Murray ein neuerliches Break zum 6:5 gelang, musste er seinen Aufschlag erneut abgeben. Im Tiebreak vergab Murray eine 5:3-Führung und Klizan holte sich unter dem Jubel der 7.100 Zuschauer den Satzgleichstand.

"Ich habe dann besser serviert und mein Spiel gesteigert", erklärte Murray, der seinem Widersacher in der Folge die Schneid abkaufte. Klizan hatte dann im ersten Aufeinandertreffen mit dem dreifachen Major-Sieger sein Pulver zudem verschossen. Satz drei ging im Eiltempo in rund 25 Minuten mit 6:0 an den Favoriten, der von seiner Mutter Judy und seiner Frau Kim angefeuert wurde.

Murray trifft nun im Achtelfinale am Donnerstag (3. Spiel nach 14.30 Uhr) auf den ungesetzten Franzosen Gilles Simon und mit John Isner wartet bereits der US-Riese im Viertelfinale auf den Gewinner dieser Begegnung. Murray konzentriert sich freilich zunächst auf Simon. "Das wird ein hartes Match. Er ist sehr erfahren und bewegt sich extrem gut. Er ist auch ein sehr intelligenter Spieler auf dem Platz", wird Murray den Weltranglisten-24. keinesfalls unterschätzen.

"Wir kennen uns sehr gut und haben zuletzt auch im Semifinale von Shanghai gegeneinander gespielt", erinnerte Murray an das 6:4,6:3 Mitte Oktober.

Quelle: APA

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