Mixed

Rio: Österreichs Beach-Volleyballer besiegen Weltmeister

Österreichs Beachvolleyballer haben sich am Montag bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eindrucksvoll zurückgemeldet.

Clemens Doppler und Alexander Horst entzauberten dabei sogar die Lokalmatadore Alison/Bruno und besiegten die Weltmeister an der Copacabana mit 2:1.

Doch damit nicht genug: Anschließen eliminierten Alexander Huber/Robin Seidl die hoch eingeschätzten US-Boys Jacob Gibb/Casey Patterson mit 2:0 (18,18). Das Kärntner Doppel Huber/Seidl war den Amerikanern klar überlegen.

Das heißt: Huber/Seidl übernahmen nach dem zweiten Spieltag in Pool F sogar die Tabellenführung. Das, obwohl sie ihr erstes Match gegen Herrera/Gavira mit 1:2 verloren hatten. Die Spanier wiederum gingen am Montag gegen Jefferson Santos Pereira/Cherif Younousse völlig überraschend mit 1:2 unter. Das heißt: alle vier Teams landeten bislang einen Sieg. Allerdings: Huber/Seidl bringen es als einziges Duo auf ein positives Satzverhältnis.

Und die Reaktionen? "Es ist einfach unbeschreiblich. Bei Olympischen Spielen ein Match zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes. Wir haben bei den Big Points die Coolness bewahrt. Jetzt ist sogar der Gruppensieg möglich", jubelte Huber im einen ersten Interview. Alles ist möglich, nichts ist fix: Vielleicht geht der Traum jetzt weiter: Am Mittwoch (17 Uhr MESZ) treffen sie auf Katarer und matchen um den Gruppensieg bzw. den Aufstieg.

Auch für das Erfolgsgespann Doppler/Horst geht die Reise im Pool A nach dem

ersten Sieg im Turnier weiter. Und zwar in der Nacht auf Donnerstag (5.00 Uhr MESZ) gegen Josh Binstock und Sam Schachter um das direkte Achtelfinal-Ticket. Die Kanadier treten zu ihrem zweite Gruppenspiel in der Nacht auf Dienstag (2.00 Uhr MESZ) gegen die italienischen Doppler/Horst-Bezwinger Alex Ranghieri/Adrian Carambula an.

Doppler/Horst, die ihre Auftaktpartie gegen Ranghieri/Carambula aus Italien glatt mit 0:2 verloren hatten, zeigten sich nach dem Überraschungssieg gegen das brasilianische Topduo überglücklich. "Die erste Partie war ein klassischer Fehlstart, diesmal wussten wir, dass wir nichts zu verlieren haben. Wenn wir gut spielen, würden wir zu unserer Chance kommen. So war es dann auch - bei dieser Stimmung einfach sensationell", sagte Horst.

Quelle: SN

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