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Russland kündigte Klagen wegen Vorwurfs von Staatsdoping an

Russland will nach den Staatsdoping-Vorwürfen vor Gericht klagen. Das kündigte Sportminister Witali Mutko am Samstag im russischen Sportfernsehsender Match TV in Moskau an. Man werde jede Zeile des jüngsten Berichtes des WADA-Chefermittlers Richard McLaren "analysieren und juristisch dagegen vorgehen."

Russland kündigte Klagen wegen Vorwurfs von Staatsdoping an SN/APA (Archiv/AFP)/KIRILL KUDRYAVT
Mutko kritisierte auch Ausschluss der Gewichtheber.

Der Ermittler der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) hatte Russland in seinem Report von Mitte Juli staatlich gesteuertes Doping vorgeworfen. Der Skandal hätte der Sportnation fast den Totalausschluss von den Sommerspielen in Rio de Janeiro beschert, allerdings entschied das Internationale Olympische Komitee (IOC) für die Russen. Trotzdem kann die russische Mannschaft nur reduziert in Rio antreten. Die gesperrten Sportler wollten nach den Spielen vor Zivilgerichten klagen, kündigte Mutko an.

Mutko kritisierte am Samstag auch den Ausschluss der kompletten Gewichthebermannschaft von den Sommerspielen. Der Gewichtheber-Weltverband (IWF) verstoße damit gegen Vorgaben des IOC, sagte Mutko. Wenigstens Athleten "mit einer fleckenfreien Reputation" hätten zugelassen werden müssen. Mutko nannte die Namen Oleg Tschen und David Bedschanjan. Der IWF hatte die wegen Dopingfällen ohnehin auf acht Sportler reduzierte russische Mannschaft am Freitag komplett gesperrt.

Quelle: Apa/Dpa

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