Mixed

Schwindel oder Heimatposse?

In der Fußballwelt wird ein- und ausgewandert. Aber warum spielen die Stars nicht für die Nation, in der ihr Club beheimatet ist?

Mesut Özil ist Erdogan-Fan, er spielt beim FC Arsenal und steht in der deutschen Nationalelf. SN/APA/AFP/TURKISH PRESIDENTIAL PRESS SERVI/KAYHAN OZER
Mesut Özil ist Erdogan-Fan, er spielt beim FC Arsenal und steht in der deutschen Nationalelf.

Noch heute leugnen viele, dass Österreich und Deutschland Einwanderungsländer seien. Dennoch wird in Österreich und Deutschland ein- und ausgewandert. Das ist nicht zuletzt auf dem Fußballplatz zu sehen. Dort ist kaum Be- oder Entfremdung zu spüren, da wird multikulturell gespielt und getrickst, gefoult und verhandelt, umarmt und die Fahne geschwenkt. Auch bei der WM 2018 wird man sie wieder sehen: die bunten Nationalflaggen an den Häusern und in Stadien, auf Straßen und an Autos. Für welche Nation? Natürlich für die eigene, zu der man sich bekennt, weil man mit und in der Nation "bei sich ist".

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