Mixed

Speedway: In St. Johann treffen sich wieder die Eisakrobaten

Aber diesmal ist es nichts mit einem EM-Lauf.

Franky Zorn am Start. SN/sn
Franky Zorn am Start.

Im Jänner 1997 erlebte der Speedwayclub St. Johann einen Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Zum ersten Mal fand ein Eisspeedway-Meeting unter Flutlicht statt. Über 2000 Zuschauer bejubelten den Sieg des Deutschen Günther Bauer und den vierten Platz des damals 26-jährigen Franky Zorn aus Saalfelden. Zwanzig Jahre später treffen die beiden Haudegen heute, Samstag (18 Uhr), wieder im Pongau aufeinander.

Mit seinem internationalen Einladungsrennen will der Speedwayclub an die großen Zeiten anknüpfen. "In den vergangenen Jahren haben wir durch die wetterbedingten Absagen viel von unserer Bedeutung eingebüßt. Wir machen praktisch einen Neustart", sagt Veranstalter Helmut Lercher. Nach der jahrelangen Pause wollten die St. Johanner nicht gleich mit einer Europameisterschaft beginnen, wie es ursprünglich im Rennkalender vorgesehen war.

Lokalmatador Zorn hätte gern eine EM im eigenen Land erlebt, jetzt ist der Rennabend für ihn eine hochkarätige Formüberprüfung für die Anfang Februar beginnende Grand-Prix-Serie. "Das Wichtigste in St. Johann ist für mich, dass ich endlich wieder einmal in Salzburg vor meinen Fans und meinen Sponsoren fahren kann", meinte Zorn.

Montag macht sich Zorn auf den Weg in das russische Togliatti - auf dem Landweg. Rund 4600 Kilometer warten auf ihn und zwei Mechaniker. Danach geht es weiter nach Shadrinsk (Russland) und Almaty (Kasachstan).

Aufgerufen am 22.09.2018 um 05:08 auf https://www.sn.at/sport/mixed/speedway-in-st-johann-treffen-sich-wieder-die-eisakrobaten-488143

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