Sport

Sport-Lockdown: Es sieht düster aus für Kinder

Zwangspause für den Nachwuchssport. SN/gepa
Zwangspause für den Nachwuchssport.

Kinder und Jugendliche können wegen coronabedingter Veranstaltungsverbote und gesperrter Hallen keinen organisierten Sport mehr betreiben. Seit der Rot-Schaltung vom Freitag ist auch die Stadt Salzburg betroffen.

Wie in den SN am Freitag berichtet, laufen Trainer und Funktionäre dagegen Sturm und fordern eine Ausnahmeregelung, zumal Nachwuchstraining auch dank intensiver Präventionsarbeit bei den Vereinen nicht zu gesteigerten Covid-19-Infektionszahlen beigetragen hat. "Den Kindern fehlt die Bewegung und das Spielerische", sagt Dusko Stojakovic, Obmann des Basketball-Zweitligisten BBU Salzburg, stellvertretend für viele. Auch Christian Purrer, Präsident des Dachverbands ASVÖ, sagt: "Es wäre kontraproduktiv, den gesamten Sportbetrieb in den Vereinen neuerlich zum Erliegen zu bringen." Der Funktionär meinte: "Sport und Bewegung haben sich nachgewiesenermaßen als äußerst wichtig für das Gesundbleiben in der Krise erwiesen und tragen zur Resilienz gegenüber schwierigen Lebensumständen bei. Uns erreichen flehentliche Aufrufe von der Vereinsbasis, Sportstätten und Sportvereine nicht wieder komplett zu schließen."

Sport-Landesrat Stefan Schnöll (ÖVP) bemüht sich um eine Lösung im Sinne der Jugend. "Es gibt laufend Gespräche, aber es hängt vor allem von den Entscheidungen auf Bundesebene ab", heißt es aus seinem Büro. Sport-Insider befürchten aber, dass sich die Lage mit den für Samstag angekündigten verschärften Regeln nicht bessern wird.

Quelle: SN

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