Sport

Statt des Marathons eine gute Tat

An die 9000 Sportler aus 80 Nationen hätten sich an diesem Wochenende beim Salzburg Marathon und dessen Rahmenbewerben laufend durch die Stadt bewegt.

Der Salzburg-Marathon 2020 hätte am Sonntag stattfinden sollen.  SN/GEPA pictures
Der Salzburg-Marathon 2020 hätte am Sonntag stattfinden sollen.

Das größte Breitensportereignis des Landes fiel so wie alle anderen Aktivitäten der Corona-Krise zum Opfer. Gelaufen werden soll aber trotzdem, daher ruft Marathon-Organisator Johannes Langer für Sonntag zur "4.2 Challenge" auf: 4,2 Kilometer - einen Zehntel-Marathon - locker laufen oder gehen und für jeden Kilometer etwas spenden (Spendenkonto: "Club RunAustria - One Mile For A Smile" IBAN: AT51 2040 4000 4247 1268, BIC: SBGSAT2S). Elf Charity-Partner des abgesagten Marathons, darunter die Krebshilfe oder Panairobi, erhalten so doch noch Zuwendungen. Langer sagt: "Viele Wohltätigkeitsorganisationen verlieren derzeit wichtige Spendeneinnahmen, Projekte sind gefährdet."

Die Challenge solle ganz bewusst kein Wettrennen sein: "Laufen im im moderaten Tempo hilft, einen wirkungsvollen Immunschutz aufzubauen", betont Langer, dem auch wichtig ist, dass unter Einhaltung der Abstandsregeln gelaufen wird.

Was die Zukunft des Salzburg-Marathons angeht, hätten Stadt und Land zugesagt, den Veranstalter nicht im Stich zu lassen. Langer gibt sich hoffnungsfroh, dass am 16. Mai 2021 wieder ein Marathon steigt. Er ist aber auch Realist, was das Event mit seinem monatelangen Vorlauf angeht: "Niemand kann heute schon ernsthaft beurteilen, wie die Lage im nächsten Frühjahr sein wird."

Quelle: SN

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