Mixed

Sturm empfängt Altach - Salzburg muss zum Rapid

Zum Auftakt der 24. Runde der Fußball-Bundesliga empfängt Herbstmeister Sturm Graz am Samstag ab 16.00 Uhr Winterkönig Altach. Ried bekommt es ab 18.30 Uhr mit der Wiener Austria zu tun, der WAC trifft auf Admira Wacker und Mattersburg kämpft gegen St. Pölten gegen den Abstieg. Am Sonntag kommt es dann ab 16.30 Uhr in der Allianz Arena zum Spitzenspiel zwischen Rapid und Red Bull Salzburg.

Sturm steht gegen die Vorarlberger stark unter Druck.  SN/APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Sturm steht gegen die Vorarlberger stark unter Druck.

Auf Altach wartet im Kampf um die Europacupplätze neuerlich ein wichtiges Duell. Eine Woche nach dem 3:1-Erfolg bei der Austria sind die zweitplatzierten Vorarlberger beim Vierten Sturm Graz zu Gast. Die Steirer stehen nach einem völlig verpatzten Start ins Jahr 2017 mit drei Niederlagen stark unter Druck. Altach könnte da als Gegner gerade recht kommen. Unter Coach Franco Foda haben die Steirer alle zehn Heimspiele gegen die Vorarlberger gewonnen - mit einem Gesamt-Torverhältnis von 36:6. "Es wäre gut, die Statistik aufrechtzuerhalten", sagte der Sturm-Trainer. Ein positives Erlebnis sei nach einem 0:1 in Mattersburg, einem 0:4 gegen die Austria und einem 1:2 in St. Pölten dringend nötig.

Rieds Neo-Trainer Lassaad Chabbi steht am Samstagabend dann vor seiner ersten Prüfung. Fünf Niederlagen in Folge waren für Vorgänger Christian Benbennek zu viel, nun soll der 55-jährige gebürtige Tunesier am besten schon in seinem ersten Spiel als Coach bei einem Oberhaus-Club den Abwärtstrend des Schlusslichts stoppen. "Ich habe Begeisterung bei der Mannschaft gesehen. Der erste Eindruck war in Ordnung", sagte der vom Erste-Liga-Club Austria Lustenau losgeeiste Trainer. Ausfälle hat er keine zu beklagen. Zuversichtlich blickte er aber auch aus einem anderen Grund nach vorne: "Die Mannschaft weiß, worum es geht." Favorit ist klar die Austria, die als Dritter anreist und gegen Ried vier Partien unbesiegt ist, dabei dreimal gewann.

Nur ein Gegentor in drei Spielen und keine Niederlage: Admira Wacker Mödling ist unter Neo-Coach Damir Buric sehr gut unterwegs. Im Tabellennachbarschaftsduell des Siebenten mit dem punktgleich davor liegenden WAC wollen die Niederösterreicher in der Lavanttal-Arena den positiven Trend fortsetzen. In den bisherigen direkten Saisonduellen gewann aber jeweils das Heimteam. Am 27. August fertigten die Wolfsberger vor allem dank eines Triplepacks von Philipp Prosenik die Admira mit 5:0 ab, am 19. November revanchierten sich die Südstädter mit einem 4:1-Sieg. "Ich erwarte ein sehr interessantes Spiel, weil zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die zuletzt Erfolgserlebnisse gehabt haben", sagte Buric. Der WAC wird nach dem 2:1-Sieg gegen Rapid "mit breiter Brust" antreten.

Zwei von drei Spielen 2017 gewonnen und nur gegen Titelverteidiger Salzburg verloren: Der Vorletzte Mattersburg und der Achte St. Pölten sind im Frühjahr bisher im Gleichschritt unterwegs. Am Samstag steht nun das im Abstiegskampf wichtige direkte Duell im Pappelstadion auf dem Programm. Diese Saison gab es dabei noch keinen Sieger. Die Mattersburger kassierten ihre Niederlage beim Meister vergangene Woche mit 0:1. St. Pölten hatte in der Mozartstadt zum Frühjahrsauftakt mit 0:2 verloren und dann mit dem 2:1 in Altach sowie gegen Sturm Graz zwei Siege folgen lassen. "Das tut natürlich gut", betonte St.-Pölten-Trainer Jochen Fallmann. Jetzt sei es wichtig dranzubleiben.

Nach den jüngsten Tiefschlägen hofft Rapid gegen Salzburg auf die Trendwende. Ausgerechnet gegen den regierenden Doublegewinner und Spitzenreiter soll die Krise enden, auch wenn laut Statistik wenig für den ersten Sieg des Tabellenfünften nach zuletzt vier erfolglosen Versuchen spricht. Die Salzburger haben die jüngsten sieben Liga-Partien gewonnen und zum bisher letzten Mal am 26. April 2014 im mittlerweile abgerissenen Hanappi-Stadion gegen Rapid eine Auswärts-Niederlage kassiert. Nicht nur aufgrund dieser Zahlen weiß Trainer Damir Canadi, was auf seine Mannschaft zukommt. "Wir brauchen eine besondere Leistung, jeder muss über sich hinauswachsen", forderte der Wiener.

Quelle: APA

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