Mixed

Taborre gewann Ö-Tour-Etappe - Fuglsang in Gelb

Der 27-jährige Italiener Fabio Taborre hat das längste Teilstück der 64. Österreich-Radrundfahrt von St. Johann im Pongau über 228 Kilometer auf den Sonntagberg bei Waidhofen/Ybbs gewonnen.

Taborre gewann Ö-Tour-Etappe - Fuglsang in Gelb SN/apa (feichter)
Fuglsang verteidigte souverän das Gelbe Trikot.

Die Favoriten um Fuglsang erreichten neun Minuten später mit Abständen von einigen Sekunden das Ziel. Fuglsang führt weiterhin mit nun etwas mehr als einer Minute Vorsprung vor Danilo di Luca (ITA) und Steve Morabito (SUI). Sein Tiroler RadioShack-Teamkollege Thomas Rohregger verbesserte sich um einen Platz auf Rang vier. Am Freitag rollt der Rundfahrt-Tross auf der sechsten von acht Etappen von Waidhofen über 185 Kilometer nach Melk.

Im drei Kilometer langen, steilen Schlussanstieg zur Basilika Sonntagberg vor zahlreichen Radsport-Fans setzte sich Taborre als bester Kletterer durch. Der 27-Jährige hatte als Zwölfter auf dem Kitzbüheler Horn nur knapp eineinhalb Minuten auf seinen dort siegreichen Teamkollegen Danilo di Luca verloren. "Ich wusste, dass ich gute Chancen habe und habe zwei Kilometer vor dem Ziel attackiert, das ist ein wertvoller Erfolg für mich", sagte Taborre, der im Vorjahr u.a. das Pantani-Memorial gewonnen hatte.

Rohregger, dessen Team RadioShack das Hauptfeld kontrollierte, spürte in der Schlusssteigung Krämpfe. "Ich konnte nicht mehr voll fahren", sagte der Tiroler. "Ich habe einige Sekunden verloren, aber wir haben das Trikot verteidigt, das war das Wichtigste." Der Gesamtsieger von 2008 büßte als 22. auf Di Luca (14.) 25 Sekunden ein. Dennoch verbesserte er sich um einen Platz (Robert Vrecer/SLO/Vorarlberg lag sechs Sekunden hinter ihm) und hat als Vierter im Kampf um einen Podestplatz in der Gesamtwertung nun 44 Sekunden Rückstand auf Di Luca und 32 auf den Schweizer Steve Morabito.

Fuglsang war zufrieden, der befürchtete schlechte Tag nach dem Husarenritt auf der Glockneretappe stellte sich nicht ein. "Auf dem letzten Kilometer habe ich etwas Zeit verloren, der Anstieg war mir bei diesem hohen Tempo etwas zu lang, das ist eher etwas für Leichtgewichte wie Sergio Pardilla und Di Luca", erklärte der 27-Jährige.

Quelle: APA

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