Mixed

Tennengauer Derbywochen in der Salzburger Liga

Der SV Kuchl fuhr vergangene Woche mit einem klaren 6:1 aus Puch wieder heim, Golling drehte gegen Union Hallein noch ein 0:2 und trifft nun gleich zwei Mal innerhalb von fünf Tagen auf Aufsteiger und Tabellennachbar SK Adnet.

Golling hatte in der „englischen Woche“ viel zu jubeln. Nun geht es mit breiter Brust zum Aufsteiger nach Adnet, und das gleich zwei Mal: Am Samstag steigt das Ligaduell in Adnet, am Dienstag müssen die Adneter im Cup nach Golling.  
Golling hatte in der „englischen Woche“ viel zu jubeln. Nun geht es mit breiter Brust zum Aufsteiger nach Adnet, und das gleich zwei Mal: Am Samstag steigt das Ligaduell in Adnet, am Dienstag müssen die Adneter im Cup nach Golling.  

Mit fünf Tennengauer Teams in der Salzburger Liga ist fast jede Runde ein Bezirksderby angesagt - kommenden Freitag (19.45) muss nun der SC Golling zum Aufsteiger und Tabellennachbar nach Adnet. Nach zwei Auftaktsiegen ist der gegen Straßwalchen (0:4) und Altenmarkt (0:3) wieder auf dem harten Boden der Aufsteigerrealität gelandet. "Insgesamt sieben oder acht Spieler standen wegen Verletzungen oder Urlaub nicht zur Verfügung, da können wir natürlich nicht mehr mithalten", sagt Adnet-Coach Eidke Wintersteller. "Wir haben uns bemüht, nicht schlecht gespielt, hatten dann aber nicht das nötige Glück." Gegen Golling setzt er vor allem auf die Defensive: "Die Gollinger sind lauter gute Techniker, da müssen wir die Räume eng machen."

Die "Urlauber" sind zurück

Die Elf von Trainer Philipp Buck kommt mit viel Selbstvertrauen ins Marmordorf: Nach zwei Auftaktniederlagen konnten die Gollinger Austria Salzburg und Union Hallein (nach 0:2-Rückstand) niederringen, zudem stehen nun zahlreiche "Urlauber" wieder zur Verfügung. "Gegen Straßwalchen (0:5-Niederlage, Anm.) mussten wir auf neun Spieler verzichten, am Montag kamen dann vier zurück, und dann hat es gegen die Austria gleich ganz anders ausgesehen", sagt Trainer Buck. Nach wie vor nicht zur Verfügung stehen ihm die Langzeitverletzten Marcel Kraft, Robert und Jonas Schlager sowie Eric Mitterlechner. Schon am Dienstag darauf (28.8., 18 Uhr) kommt es dann zum "Rückspiel" in Golling - da treffen die beiden Teams im Landescup noch einmal aufeinander.

Der Tabellenführer kommt nach Kuchl

Beim ersten Ligaderby der Saison verwies der SV Kuchl vergangene Woche Wiederaufsteiger Puch mit 6:1 in die Schranken. Gegen Austria Salzburg dagegen setzte es am Samstag eine 0:4-Klatsche für die Kuchler. "Es haben viele Spieler urlaubs- oder arbeitsbedingt gefehlt, auch im Training. Gegen einen Gegner wie die Austria wirkt sich das halt aus", meint Trainer Mario Helmlinger. Auch für das Heimspiel gegen Tabellenführer SAK am Freitag (19 Uhr) macht er sich keine Illusionen: "Wir wissen, was für eine Qualität der SAK hat, die werden wir nicht einfach mit einer Niederlage heimschicken. Wir wollen aus dem Spiel viel für die Zukunft zu lernen, und unsere Ziele im Spiel erreichen, das muss nicht unbedingt das Resultat sein." Die Generalprobe dafür ist auf jeden Fall geglückt - am Dienstagabend fertigten die Kuchler Thalgau im Landescup mit 4:1 ab.

"Es geht nicht immer um Sieg oder Niederlage"

Ähnlich sieht Puch-Trainer Slavisa Mirkovic die Lage: "Es geht mir nicht immer um Sieg oder Niederlage, der Inhalt muss passen, wir müssen als Mannschaft auftreten und guten Fußball spielen, dann kommt das Ergebnis von ganz allein." Der Aufsteiger konnte bisher nur beim 4:2 gegen Bramberg punkten, trotzdem mein Mirkovic: "Bis auf das Kuchl-Spiel bin ich zufrieden, auch mit der ersten Halbzeit gegen die Austria, und auch mit dem Spiel gegen den SAK, auch wenn das bei zwei Niederlagen blöd klingt. Da haben wir uns gut verkauft. Es war nicht einfach, sich nach dem 6:1 gegen Kuchl wieder aufzuraffen." Bedenken müsse man da auch die langfristigen Ausfälle von Kapitän Bojan Obrenovic (Kreuzbandriss und Meniskuseinriss) und Nihat Aslan (Kreuzbandeinriss).

Union Hallein hofft auf die Wende

Am unteren Ende der Tabelle findet sich, wie schon einen Großteil der letzten Saison, Union Hallein mit nur einem Punkt (1:1 gegen Zell am See) wieder. "Wir müssen da noch Ursachenforschung betreiben, gegen Golling haben wir einfach aufgehört Fußball zu spielen, das ist so eine Kopfsache", sagt Union-Sportdirektor David König. Am Samstag (17 Uhr) gastiert nun die Austria in Hallein. "Sie sind klarer Favorit, da müssen wir alles in die Waagschale werfen, damit wir da etwas reißen. Vielleicht wird das ja ein Wendepunkt für uns."

Aufgerufen am 18.10.2018 um 06:58 auf https://www.sn.at/sport/mixed/tennengauer-derbywochen-in-der-salzburger-liga-39106615

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