Mixed

Thiem hatte mit Schwartzman im Rio-Viertelfinale wenig Mühe

Dominic Thiem ist am Freitag locker ins Semifinale des mit 1,46 Millionen Dollar dotierten Tennis-ATP-Turniers in Rio de Janeiro eingezogen. Der als Nummer zwei gesetzte Niederösterreicher besiegte den Argentinier Diego Schwartzman deutlich 6:2,6:3. Im Kampf um den Finaleinzug wartet auf den Weltranglisten-Achten nun am Samstag der auf Position fünf eingestufte Spanier Albert Ramos-Vinolas.

Thiem hatte wenig Mühe.  SN/APA (Archiv/AFP)/PETER PARKS
Thiem hatte wenig Mühe.

Rio scheint ein guter Boden für Thiem zu sein, bereits 2016 war er dort bis ins Halbfinale vorgestoßen. Auch damals hatte er Schwartzman auf dem Weg dorthin aus dem Weg geräumt, allerdings in einer mit einem Ergebnis von 7:5,7:5 deutlich engeren Partie. Gegen den Ranglisten-51. hat er nun weiter eine weiße Weste, er erhöhte im Head-to-Head auf 3:0. Auch 2015 in Miami hatte der 23-Jährige im ersten direkten Duell keinen Satz abgeben müssen.

Thiem startete mit einem Zu-Null-Break ideal ins Spiel und nahm seinem 24-jährigen Gegner zum 5:2 neuerlich den Aufschlag ab. Bei seinem Service war der ÖTV-Topspieler zwar alles andere als souverän, konnte in den entscheidenden Momenten aber immer die Breakbälle abwehren, wie beim Stand von 3:2 gleich drei in Folge.

Im zweiten Durchgang lief Thiem schnell auf 5:0 davon, ehe sich der Argentinier noch einmal leicht aufbäumte. Nach zwei Rebreaks auf 3:5 war die Gegenwehr aber zu Ende, Österreichs Nummer eins breakte seinen Gegner zum 6:3-Endstand nach 1:15 Stunden. Damit blieb Schwartzman auch in seinem neunten Duell mit einem Top-Ten-Spieler sieglos.

Thiem hat mit seinem ersten Halbfinaleinzug diese Saison bereits 77.680 Dollar verdient, bei einem Sieg über Ramos-Vinolas würde sich diese Summe noch verdoppeln. Mit dem Ranglisten-25. wartet aber sicher eine höhere Hürde. Der Spanier hat das bisher einzige Aufeinandertreffen im Chengdu-Viertelfinale 2016 auf Hartplatz mit 6:1,6:4 für sich entschieden.

Thiem muss aufgrund der ATP-Arithmetik in Rio de Janeiro übrigens nicht nur sein zweites Finale bei einem ATP-500-Turnier schaffen, er muss es gewinnen, will er weiter in den Top Ten bleiben. Der 23-jährige Niederösterreicher steht seit 6. Juni 2016, der Woche nach seinem French-Open-Halbfinale, ununterbrochen in diesem Kreis.

Ein Event der drittgrößten Turnierkategorie nach Grand Slams und ATP-1000-Turnieren hat Thiem bisher erst einmal gewonnen, ziemlich genau vor Jahresfrist in Acapulco, wo der bisher siebenfache Turniersieger kommende Woche Titelverteidiger ist.

Quelle: APA

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