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Thiem-Trainer Bresnik: "Ob er Favorit ist oder nicht, ist bedeutungslos"

Thiem-Trainer Günter Bresnik im SN-Interview:

Auch für Günter Bresnik wäre es das erste Grand-Slam-Finale in seiner Trainerkarriere. SN/gepa pictures
Auch für Günter Bresnik wäre es das erste Grand-Slam-Finale in seiner Trainerkarriere.

Günter Bresnik ist nicht nur Dominic Thiems Trainer, Manager und Mentor. Er kennt seinen Schützling seit dessen Kindheit, gehört fast zur Familie. Auch für ihn wäre es als Trainer das erste Grand-Slam-Finale.

Steigt die Anspannung? Bresnik: Bei mir sinkt die Anspannung mit Fortlauf des Turniers. Je weiter Dominic kommt, umso entspannter bin ich. In den ersten Runden, wenn man sich erst zurechtfinden muss, es vielleicht noch Unsicherheiten gibt, ist es deutlich unangenehmer.

Und wie erleben Sie ihn in diesen Tagen? Auch sehr entspannt. Nicht anders, als ich ihn kenne.

Die große Chance auf sein erstes Grand-Slam-Finale macht sich nicht bemerkbar? Dominic ist der bessere Spieler. Aber ob die Chance groß ist, das sehen wir erst auf dem Platz.

Im Gegensatz zum Achtel- und Viertelfinale ist er aber der haushohe Favorit. Die Ausgangsposition ist für mich bedeutungslos. Entscheidend ist nur, wer gewinnt. Ob Cecchinato die Nummer 72 ist und ihn die Leute deshalb als Außenseiter sehen, zählt für uns nicht. Fakt ist, dass er drei Topleute geschlagen hat.

Wie beurteilen Sie Nadals Leistung bisher? Viele sahen ihn zumindest bis gestern nicht mehr so unantastbar wie vergangenes Jahr. Ich sehe ihn immer noch als unantastbar. Fast, denn er hat vergangenes Jahr und heuer ja jeweils ein Mal auf Sand verloren. Ausgerechnet beide Male gegen Dominic. Wenn wer nach Satz- und Break-Rückstand (wie im Viertelfinale gegen Schwartzman) noch vier Games abgibt, sagt das viel aus. Er sieht sich nicht als unantastbar und genau das macht ihn so stark.

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