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Tiroler Reitshammer Kurzbahn-WM-Siebenter über 50 m Brust

Der Tiroler Bernhard Reitshammer hat die Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Abu Dhabi aus österreichischer Sicht mit Finalrang sieben über 50 m Brust abgeschlossen. Über 100 m Lagen war der 27-Jährige im WM-Verlauf Achter geworden. Im Brustsprint blieb Reitshammer in 26,39 Sek. zwar über seiner Semifinalzeit (26,21), ließ aber einen Konkurrenten hinter sich. Auf Bronze fehlten ihm 0,59 Sek. Gold ging an den US-Amerikaner Nic Fink in 25,53.

So gut wie noch nie bei einer WM: Bernhard Reitshammer/Archivbild SN/APA/AFP/JONATHAN NACKSTRAND
So gut wie noch nie bei einer WM: Bernhard Reitshammer/Archivbild

"Es ist ein guter Weg, den ich gehe, der richtige Weg, es geht was vorwärts", sagte der mit seinem Rennen durchaus zufriedene Reitshammer. "Es ist auch eine Bestätigung, dass es im Training gut passt und wir das Richtige machen. Die Bronzemedaille von Kasan (EM, 100 m Lagen, Anm.) und auch die ISL (International Swimming League) geben Auftrieb. Immer mit den Besten der Welt zu schwimmen, bringt Routine, Selbstvertrauen und das hilft natürlich. Es ist alles zusammen sehr motivierend."

Davor hatte der Deutsche Florian Wellbrock über 1.500 m Kraul in Weltrekordzeit gewonnen. Der 24-jährige 10-km-Olympiasieger war in 14:06,88 Min. um 1,18 Sek. schneller als der Italiener Gregorio Paltrinieri vor sechs Jahren bei den Europameisterschaften in Netanya in Israel. Bemerkenswert war auch der Sieg des Brasilianers Nicholas Santos über 50 m Delfin, hatte der Weltrekordler doch seinen Titel im Alter von 41 Jahren mit Erfolg verteidigt.

In den Dienstag-Vorläufen hatte die österreichische Frauen-Staffel über 4 x 100 m Lagen Rang elf belegt. Caroline Pilhatsch, Cornelia Pammer, Lena Kreundl und Lena Opatril kamen auf eine Zeit von 4:02,96 Min, für den Aufstieg ins Finale der Top acht war das um 5,76 Sek. zu langsam. Davor war Kreundl über 200 m Brust in 2:25,22 Min. in einem 34-köpfigen Feld auf Platz 20 gekommen und damit ausgeschieden. Die OSV-Equipe brachte es auf insgesamt sechs Finalteilnahmen, fünf in Einzelbewerben.

Außer Reitshammer platzierten sich in einem Endlauf Felix Auböck als Goldmedaillengewinner über 400 m Kraul, aber auch Caroline Pilhatsch als Sechste über 50 m Rücken, Simon Bucher als Siebenter über 100 m Delfin und die Frauen-Staffel über 4 x 100 m Kraul mit Lena Kreundl, Cornelia Pammer, Nina Gangl und Lena Opatril als Achte. Auböcks Medaille war Österreichs 17. bei Weltmeisterschaften. Gold hatte es davor einmal gegeben, 2008 auch auf der Kurzbahn von Markus Rogan.

"Ich gratuliere unserem Team nicht nur zu den Top-Leistungen in Abu Dhabi sondern zu einem absolut perfekten und sehr erfolgreichen Jahr 2021", resümierte OSV-Präsident Arno Pajek. "Wir sind in Abu Dhabi mit der Goldmedaille von Felix, den sechs Finalteilnahmen, einer Vielzahl von Semifinalteilnahmen und österreichischen Rekorden (7, Anm.) in der Weltspitze angekommen. Nicht zu vergessen auch die drei EM-Medaillen von Felix Auböck, Bernhard Reitshammer und Lena Grabowski."

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