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Tirolerin Kuenz holte bei Ringen-EM in Bukarest-EM Silber

Zwar hat Martina Kuenz bei den Ringer-Europameisterschaften in Bukarest am Donnerstag das Finale verloren, die 24-jährige Tirolerin freute sich aber dennoch über EM-Silber. Nach drei Siegen am Vortag war Kuenz ins Finale vorgedrungen, in dem sie sich im Freistil in der Klasse bis 76 kg der Türkin Yasemin Adar mit 1:6 geschlagen geben musste.

Der Jubel im Team war groß, die Enttäuschung unmittelbar nach der Niederlage schnell verflogen. "Martina hat sensationell gekämpft und hat einmal mehr gezeigt, dass sie auch in ihrer neuen Gewichtsklasse zu den Besten zählt", resümierte Bundestrainer Benedikt Ernst. Nach zwei Bronzemedaillen bei der EM bzw. WM im Vorjahr bedeutete EM-Silber die dritte Medaille bei Großereignissen für Kuenz. Sie qualifizierte sich damit auch für die Europa-Spiele im Juni.

Bereits in der kommenden Woche beginnt die Vorbereitung auf die WM, wo es um ein Olympia-Ticket für die Spiele 2020 in Tokio geht.

Für die weiteren ÖRV-Damen lief es nicht nach Wunsch, sie verloren allesamt ihren Auftakt-Kampf: Jeannie Kessler (bis 57 kg) unterlag der Norwegerin Grace Bullen klar mit 0:13, Kathrin Mathis verlor gegen die Ukrainerin Ilona Prokopewnjuk (0:12). Trotz ihrer Auftakt-Niederlage gegen die Russin Stalwira Orschusch (1:4) zog Florine Schedler noch in die Hoffnungsrunde ein, da ihre Bezwingerin ins Finale eingezogen ist. Am Freitag beginnen die griechisch-römisch Bewerbe mit vier Herren u.a. mit Amer Hrustanovic.

Quelle: APA

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