Mixed

Video: Dramatik pur bei der SN-Sportlerwahl

Weltmeister und Olympiasieger wählten für die Salzburger Nachrichten die Sportler und Sportlerinnen das Jahres. Die Leonidas-Preisträger werden am 4. April gekürt.

Wie schnell sich die Zeiten doch ändern: In der "Steinzeit" der SN-Sportlerwahl haben die Fans im ganzen Land bei den Vereinen Stimmkarten gesammelt und sich die Finger wund geschrieben. Und einige haben Jahr für Jahr ihr beliebtes Spielchen getrieben: Am letztmöglichen Tag der Stimmenabgabe sind sie um 23.30 Uhr vor dem SN-Gebäude aufmarschiert - mit Scheibtruhen, Postsäcken und "Buckelkraxe", gefüllt mit tausenden Stimmkarten, die sie dann kurz vor 24 Uhr abgegeben haben. Und die Repräsentanten der Fanclubs haben schon Wetten abgeschlossen, wer von ihren Lieblingen wohl zur Sportlerin oder zum Sportler des Jahres gewählt werden wird. Es ist jedes Mal recht lustig zugegangen bei uns in der Eingangshalle.

In der "Neuzeit" wartet unser Portier vergeblich auf nächtlichen Besuch. Denn eine Vielzahl von Stimmen kommt zwar ebenfalls, wie einst, in letzter Sekunde, aber elektronisch. Per Mail! Und dann folgt das traditionelle Procedere: Es trifft sich die Experten-Jury, in deren Gewalt die letzte Entscheidung liegt, wer am 4. April 2013 bei der großen Leonidas-Sportgala die begehrten Löwen in Gold, Silber und Bronze in Händen halten wird. Eine Jury, die prominent besetzt ist: Mit den vier Olympiasiegern Annemarie Moser, Thomas Stangassinger, Hans-Peter Steinacher und Fritz Strobl, mit der ehemaligen Weltklasse-Tennisspielerin Judith Wiesner-Floimair, der Tormann-Legende Otto Konrad, Landessportdirektor Walter Pfaller und SN-Sportressortleiter Richard Oberndorfer. Und beim Stelldichein dieses Experten-Gremiums am Donnerstagvormittag haben die Köpfe ganz schön geraucht. Das Publikumsvoting hat zuvor ja schon eine Tendenz gezeigt, wen die Sportfans heuer mit der exquisiten Trophäe dekoriert sehen wollen.

Die Jurymitglieder haben sich, wie jedes Jahr, akribisch auf ihre Aufgabe vorbereitet, haben Ergebnisse analysiert, auch die Sympathiewerte mit einbezogen. Annemarie Moser und Co. nehmen diesen Job sehr ernst und sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst. "Weil’s uns ja nicht wurscht ist, wer da gewinnt", meinte etwa Abfahrts-Olympiasieger Fritz Strobl.

Hatte es am Vortag im Vatikan geheißen, "Habemus Papam", so hieß es am Donnerstag nach einer guten Stunde: "Wir haben sie, die Sportlerin des Jahres, den Sportler des Jahres, den Trainer des Jahres und den Rookie des Jahres. Und die Jury hat sich auch darauf geeinigt, wer das Lebenswerk für außergewöhnliche Leistungen bekommt. So viel sei verraten: Es war höchst spannend, und hin und wieder sind auch sehr heiße Diskussionen entbrannt. Vor allem, wenn es um Gold oder Silber ging. Bei den Sportlerinnen etwa gibt es die knappste Entscheidung in der Geschichte der SN-Sportlerwahl.

Und wer hat gewonnen? Die Fans werden noch auf die Folter gespannt. Das Geheimnis wird erst am Abend der Leonidas-Gala am 4. April im Terminal 2 gelüftet. Die rund 750 Besucher dürfen sich nicht nur auf eine tolle Veranstaltung freuen, sondern auch über Überraschungen.

Quelle: SN

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