Mixed

Vienna Capitals starten runderneuert in die Eishockey-Saison

Die Vienna Capitals gehen mit einem völlig neuen Gesicht in die kommende Eishockey-Saison. Nach der enttäuschenden Saison mit dem frühen Aus im EBEL-Viertelfinale haben die Wiener mit Serge Aubin einen neuen Trainer und acht neue Legionäre als Ersatz für acht Abgänge ausländischer Profis. Stolz ist man bei den Caps, dass zwölf Wiener Spieler im Kader sind, darunter acht Eigenbauspieler.

Vienna Capitals starten runderneuert in die Eishockey-Saison SN/APA/BARBARA GINDL
Der neue Trainer Serge Aubin hat mit seiner neuen Mannschaft viel vor.

"Die Saison 2015/16 war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben", gestand Vereinspräsident Hans Schmid bei einer Pressekonferenz am Montag. Mit Aubin, zuletzt Cheftrainer der Hamburg Freezers, soll es wieder aufwärts gehen. Der Nachfolger von Jim Boni soll aber nicht nur Erfolge bringen, sondern "den Weg fortsetzen, junge Talente in Kampfmannschaft" einzubauen, lautet die Vorgabe von Schmid.

Einer davon ist Ali Wukovits. Das 20-jährige Stürmertalent ist nach zwei Jahren im Nachwuchs des schwedischen Top-Clubs Färjestads zu seinem Stammverein zurückgekehrt. Der Transfercoup ist den Caps aber auf der Torhüterposition mit Jean-Philippe Lamoureux (bisher VSV) gelungen. "Um eine Meisterschaft zu gewinnen, brauchst du eine guten Torhüter. Wir haben den besten", erklärte Aubin, der allerdings bei der Zielsetzung zurückhaltender blieb.

Das Play-off ist das erste Ziel des 41-jährigen Kanadiers, der sich bei den Verhandlungen rasch einig wurde. "Wir haben schnell gesehen, dass wir dieselbe Vision haben, junge Spieler einzubauen. Wir sind heuer ein bisschen jünger, das ist wichtig, weil wir mit mehr Tempo spielen wollen", erklärte Aubin.

Eine Investition für die Zukunft soll auch die Vienna Capitals Hockey Academy sein, die in Kooperation mit der Humboldtschule ins zweite Jahr geht. In diesem Schuljahr, das am (heutigen) Montag begann, müssen die 20 talentierten Nachwuchsspieler für ihre schulische Ausbildung keine unnötige Zeit mehr für die Fahrten zur Schule aufbringen, weil nun zwei Klassen in der Albert-Schultz-Halle eingerichtet wurden. Die Caps betreuen mit elf Trainern insgesamt 72 Nachwuchsspieler.

Quelle: APA

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