Vor 25 Jahren

Das Traumlos Karlsruhe

17. März 1994: Nach dem sensationellen Aufstieg wartete im UEFA-Cup-Halbfinale Karlsruhe als nächster Gegner auf Austria Salzburg. Adi Hütter wurde erstmals ins ÖFB-Nationalteam einberufen.

Adi Hütter im Teamdress.  SN/©SPORT-Pressefoto KRUG u.MITGES.
Adi Hütter im Teamdress.

Am Tag nach dem euphorischen Empfang - Tausende waren zu später Stunde am Flughafen, um die UEFA-Cup-Helden zu begrüßen - gab Teamchef Herbert Prohaska den Kader für das Freundschaftsspiel gegen Ungarn bekannt. Gleich fünf Salzburger wurden einberufen, unter ihnen erstmals Adi Hütter.

Prohaska sagte über Hütter: "Er ist ein kompletter Mittelfeldspieler, technisch stark, verfügt über einen guten Schuss und erledigte ein ungeheures Laufpensum. Ein Mann, der kein Lampenfieber kennt und sich auch in der internationalen Szene behaupten wird." Neben Hütter waren auch der Elferheld von Frankfurt, Otto Konrad, sowie Wolfgang Feiersinger, Thomas Winklhofer und Heimo Pfeifenberger im Kader. Konrad war in der Hierarchie der Torleute aufgestiegen, er hatte den Vorzug vor Michael Konsel erhalten.

Und nur einen Tag später gab es das "Traumlos" fürs Halbfinale: Mit Karlsruhe erhielten die Violetten den nächsten deutschen Gegner. Ein pikantes Duell auch deshalb, weil die Karlsruher Otto Konrad zuvor als möglichen Nachfolger für ihren zu den Bayern wechselnden Torhüter Oliver Kahn ins Auge gefasst hatten.

Quelle: SN

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