Vor 25 Jahren

Spuck-Attacke brachte Otto Baric eine harte Strafe ein

Die Freude über Austria Salzburgs 1:0-Sieg im UEFA-Cup gegen Eintracht Frankfurt war getrübt durch die Entgleisung von Trainer Otto Baric im Viertelfinal-Hinspiel. Die UEFA griff streng durch.

1994: Otto Baric kommuniziert maximal feucht mit Frankfurts Zachadse.  SN/krug
1994: Otto Baric kommuniziert maximal feucht mit Frankfurts Zachadse.

Für Frankfurt-Trainer Adi Hütter gab es nach dem Tritt gegen eine Trinkflasche im Europa-League-Match gegen Inter Mailand dieser Tage eine Sperre von einem Spiel. Fast auf den Tag genau 25 Jahre davor war Hütter als Gegenspieler von Frankfurt Augenzeuge eines weitaus unwürdigeren Trainer-Ausrasters.

Für die deutschen Boulevardmedien war Baric nur noch der "Spucker" und das "Lama": Während der 2. Halbzeit hatte er sich nach einer verbalen Kontroverse mit Frankfurts georgischem Legionär Kachaber Zchadadse zu einer maximal feuchten Antwort hinreißen lassen.

Für Barics Rechtfertigung ("Er hat meine Mutter beleidigt") hatte die UEFA wenig Verständnis. Wenige Tage nach dem Match von Wien verhängte sie eine Sperre von fünf Spielen für den Kroaten. Damit stand fest, dass Baric jedenfalls im Rückspiel in Frankfurt auf der Tribüne statt auf der Bank sitzen würde.

Ungebrochen war unterdessen die Begeisterung in Salzburg. Beim Beginn des Ticketverkaufs für das Auswärtsspiel - ein Kontingent von 5000 stand bereit - mussten viele nach langem Anstehen vor dem Stadion Lehen enttäuscht nach Hause gehen. Die Eintrittskarten waren nach kürzester Zeit ausverkauft.

Quelle: SN

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