Mixed

Walkner bei Dakar-Etappe schnell, aber nach Strafe nur 13.

Matthias Walkner hat die zweite Etappe der Rallye Dakar am Dienstag 3:22 Minuten hinter Tagessieger Toby Price auf Rang zwei beendet. Der Salzburger erhielt nach dem 803 Kilometer langen Teilstück von Resistencia nach San Miguel de Tucuman in Argentinien aber eine Fünf-Minuten-Zeitstrafe aufgebrummt und musste sich mit Rang 13 begnügen. In der Gesamtwertung ist der KTM-Pilot nun nur noch Elfter.

In der Gesamtwertung fiel Walkner zurück.  SN/APA (Archiv/AFP)/FRANCK FIFE
In der Gesamtwertung fiel Walkner zurück.

Die 5-Minuten-Zeitstrafe für Walkner hatte zudem einen etwas einen unglücklichen Grund. Seine Zeitkarte sei vom Wind verweht worden, erklärte das Motorrad-Ass auf Facebook. "Bei der Sitzbank haben wir eine Zeitkarte eingehängt, und dort hat sich der Klettverschluss gelöst. Vermutlich weil wir extrem viel Wind hatten, auch durch den hohen Speed", berichtete KTM-Fahrer Walkner auf dem sozialen Netzwerk. "Dieser hat das Fach aufgerissen und die Zeitkarte war dahin."

7:39 Minuten fehlen Walkner in der Motorrad-Wertung auf seinen Marken-Kollegen und zugleich Dakar-Titelverteidiger Price, der nach dem ersten Tag nur auf Platz 17 gelegen war. Walkner hatte am Dienstag auf dem schwierigen Kurs bis zur Mitte der Etappe über weite Strecken das Tempo bestimmt, danach war der Australier Price aber eine Klasse für sich. "Es war am Beginn sehr gefährlich wegen der Vegetation und der vielen Tiere und Wasserlöcher. Am Ende glaube ich, dass es ein nicht so schlechter Tag war", sagte Walkner nach einem Tag mit 275 Kilometern Wertungsprüfung.

Durch Walkners Zeitstrafe wurde der portugiesische Honda-Pilot Paulo Goncalves (+3:51) Tageszweiter, er ist auch Gesamtzweiter (2:54) vor KTM-Fahrer Sam Sunderland (3:23).

Indes stoppte ein technischer Defekt den zweiten Österreicher, Markus Berthold. Für den Vorarlberger KTM-Piloten bedeutete ein "irreparabler Kabelbrand" das Ende seiner Dakar-Premiere. "Die Enttäuschung ist riesengroß", schrieb der 49-jährige Amateurfahrer auf Facebook.

Bei den Autos übernahm der mehrfache Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb mit dem Tagessieg auch die Gesamtführung von Nasser Al Attiyah, der nun 28 Sekunden Rückstand aufweist. Gesamtdritter ist der Spanier Carlos Sainz (+1:56 Minuten). Am Mittwoch geht es über 780 Kilometer (364 Wertungskilometer) nach San Salvador de Jujuy.

Quelle: APA

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