Triathlon

Weiss ist heiß aufs Ironman-Triple

Niederösterreicher will seine Siegesserie in Zell am See fortsetzen.

Michael Weiss hat heuer bereits in St. Pölten und Klagenfurt gewonnen. SN/gepa pictures/ wolfgang jannach
Michael Weiss hat heuer bereits in St. Pölten und Klagenfurt gewonnen.

Mit 2500 Startern ist heuer das Teilnehmerfeld beim Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun so groß wie noch nie. Bei den Herren wird die Riege der Profiathleten von Michael Weiss mit der Startnummer eins angeführt. Mit einem Sieg am Sonntag (Rennstart ist um 11 Uhr in Schüttdorf) würde der Niederösterreicher als erster Athlet das rot-weiß-rote Ironman-Triple komplettieren. Die Rennen in St. Pölten und Kärnten hat er dieses Jahr bereits gewonnen.

Zwar geht Weiss erstmals in Zell am See an den Start, gänzlich unbekannt ist ihm die Strecke dennoch nicht. "Ich kenne die Gegend schon von Mountainbikerennen", erklärt der 37-Jährige und ergänzt mit Blick zum Himmel: "Und auch den Regen hier." Von einem Schlechtwetterrennen geht auch Lokalmatador Andreas Giglmayr aus, der sich vor einem Monat in Obertrum zum Staatsmeister über die Mitteldistanz gekürt hat. "Da war es kalt und regnerisch. Das erwartet uns heuer auch in Zell", glaubt der 34-Jährige.

Der dritte österreichische Podestanwärter, Paul Reitmayr, hatte vor drei Jahren bei der Ironman-WM in Zell das Motto "Pokal oder Spital" ausgegeben, war schließlich aber unversehrt auf Rang 28 gelandet. "Das war damals wohl nicht die richtige Herangehensweise", will der Vorarlberger diesmal entspannter ins Rennen gehen.

Aussichtsreichste Kandidatin auf einen Heimsieg bei den Damen ist einmal mehr Eva Wutti. Die Kärntnerin hat zuletzt 2014 in Zell am See triumphiert. Die aktuelle Saison ist für sie bislang allerdings nicht nach Plan verlaufen. "Vermutlich bin ich nach der Geburt meiner Tochter zu schnell wieder eingestiegen", erzählt die 29-Jährige. "Im Sommer hat mein Körper dann gesagt, dass ich eine Pause brauche, und ich konnte fünf Wochen nicht trainieren." Bei ihrem Comebackrennen in Zell will sie nun gleich wieder ganz oben vom Stockerl lachen. Ihre größten Konkurrentinnen sind dabei die chilenische Ex-Weltmeisterin Bárbara Riveros Díaz und die deutsche Vorjahressiegerin Laura Philipp.

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