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WM-Spitzenreiter Hamilton wird in Belgien strafversetzt

Lewis Hamilton nimmt gleich im ersten Rennen nach der Formel-1-Sommerpause die Strafe für einen neuen Motor in seinem Formel-1-Mercedes in Kauf. "Es geht darum, den Schaden so gering wie möglich zu halten", sagte 31-jährige Brite am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Belgien-Grand-Prix in Spa-Francorchamps. Er wird womöglich von ganz hinten starten müssen.

WM-Spitzenreiter Hamilton wird in Belgien strafversetzt SN/APA (AFP)/SASCHA SCHUERMANN
Hamiltons Auto braucht einen neuen Motor.

"Ich hoffe, ich komme in die Punkte", meinte der Titelverteidiger, dessen Chancen auf den 50. Karrieresieg gleich nach dem Saisonwiederbeginn dadurch deutlich geringer geworden sind. Vor dem 13. Saisonlauf hat Hamilton 19 Punkte Vorsprung auf seinen deutschen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg. Der Engländer hatte einen 43-Punkte-Rückstand aufgeholt und sich mit sechs Siegen in den vergangenen sieben Rennen ein "Pölsterchen" herausgefahren. "Wir werden die Strafe hier in Kauf nehmen", sagte Hamilton. "Was einen Sieg betrifft: Das ist natürlich das Ziel, aber das ist sehr schwer."

In diesem Jahr musste Hamilton strafbedingt schon einmal von ganz hinten starten. In China schaffte er es letztlich auf den siebenten Platz. Gelingt ihm das wieder, bekäme er sechs Punkte. Die würden reichen, um die Führung in der Fahrerwertung erfolgreich zu verteidigen. Hamilton hätte dann 223 Punkte. Rosberg könnte selbst bei einem Sieg lediglich gleichziehen. Beide hätten sechs Siege aus 13 Rennen, Hamilton aber einen zweiten Platz mehr eingefahren als Rosberg.

"Es wird härter als im vergangenen Jahr", meinte Hamilton, der vor einem Jahr auf dem 7,004 Kilometer langen Ardennenkurs von Startplatz eins aus gewonnen hatte. Von wo genau er diesmal in Belgien starten muss, ist noch offen, da auch andere Piloten strafversetzt werden könnten. Schon vor der Sommerpause war klar gewesen, dass Hamilton nach Motorenproblemen im ersten Saisonabschnitt in Spa oder eine Woche später beim Grand Prix von Italien in Monza ein neues Triebwerk in seinen Silberpfeil bekommen würde.

Quelle: Apa/Dpa

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