Motorsport

Formel 1: Mercedes und Lewis Hamilton führen die Konkurrenz vor

Der Formel-1-Weltmeister feierte beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps seinen 89. Rennsieg. Valtteri Bottas und Max Verstappen komplettierten einmal mehr das Podest.

Weltmeister Lewis Hamilton feierte beim Grand Prix von Belgien seinen insgesamt 89. Rennsieg in der Formel 1. SN/pool ap
Weltmeister Lewis Hamilton feierte beim Grand Prix von Belgien seinen insgesamt 89. Rennsieg in der Formel 1.

Eine souveräne Leistung bescherte Weltmeister Lewis Hamilton beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps am Sonntag seinen fünften Sieg in der diesjährigen Formel-1-Saison. Der Brite führte bei durchgehend trockenen Bedingungen jede Runde des Rennens an und feierte seinen insgesamt 89. Sieg in der Königsklasse des Motorsports. Damit fehlen dem sechsfachen Weltmeister nur noch zwei Siege, um die Bestmarke von 91 Rennsiegen von Rekordweltmeister Michael Schumacher zu egalisieren. In der Fahrerwertung konnte der Mercedes-Pilot seinen Vorsprung auf komfortable 47 Punkte ausbauen. "Es war nicht das leichteste Rennen für mich heute. Ich bin dankbar, dass wir gewinnen konnten. Wir feiern aber nicht groß nach Siegen, sondern arbeiten einfach weiter und versuchen, das Auto zu verbessern", erklärte der Weltmeister.

Teamkollege Valtteri Bottas machte den zweiten Mercedes-Doppelsieg in dieser Saison zwar perfekt, musste sich aber eingestehen, dass er auf der Traditionsrennstrecke in den Ardennen keine Chance gegen seinen Teamkollegen hatte. Bereits beim Qualifying am Samstag hatte der Finne über eine halbe Sekunde Rückstand auf Hamilton. "Ich hatte die Möglichkeit, am Start vorbeizukommen, aber Lewis hat das stark gemacht. Er war an diesem Wochenende einfach fehlerlos. Ich werde aber bereits in der nächsten Woche in Monza wieder angreifen", meinte Bottas, der in der Fahrerwertung weiterhin hinter Max Verstappen auf dem dritten Rang liegt.

Der Niederländer komplettierte als Drittplatzierter in Spa das Podest. Damit standen bei fünf von sieben Rennen in dieser Saison die drei gleichen Piloten auf dem Siegerpodest. Richtige Freude über seinen sechsten Podestplatz in dieser Saison wollte beim Red-Bull-Piloten aber nicht aufkommen. "Es war ein langweiliges und einsames Rennen für mich. Ich konnte nicht gegen Mercedes kämpfen und gegen Rennende musste ich auf die Reifen aufpassen", sagte Verstappen, dessen Teamkollege Alex Albon die Ziellinie auf dem sechsten Rang überquerte.

Noch vor dem Thailänder kamen die beiden Renault-Piloten Daniel Ricciardo und Esteban Ocon auf den Plätzen vier und fünf ins Ziel. Ex-Red-Bull-Pilot Ricciardo sicherte sich im letzten Umlauf den Zusatzpunkt für die schnellste Runde. Ferrari schlitterte derweil noch tiefer in die Krise. Sowohl Charles Leclerc als auch Sebastian Vettel blieben in Spa ohne Punkte. Bester Pilot mit einem Ferrari-Motor war Altmeister Kimi Räikkönen im Alfa Romeo auf Rang zwölf. "Das Ergebnis ist verdient. Wir waren nicht schnell genug und schlechter als in den Rennen zuvor. Das war heute nicht das Gelbe vom Ei. An der Leistung wird sich so schnell nicht viel ändern", haderte Vettel.

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