Motorsport

MotoGP: Quartararo gewinnt bei Márquez-Comeback, KTM-Pilot Binder 5.

Der japanische Hersteller feierte in der MotoGP in Person von Fabio Quartararo den dritten Saisonsieg. Márquez beim Comeback Siebter.

Fabio Quartararo auf seinem Weg zum MotoGP-Sieg in Portimao. SN/APA/AFP/PATRICIA DE MELO MOREIRA
Fabio Quartararo auf seinem Weg zum MotoGP-Sieg in Portimao.

Yamaha-Pilot Fabio Quartararo feierte beim dritten Saisonrennen der MotoGP in Portimão seinen zweiten Sieg in Folge. Der von der Poleposition aus ins Rennen gestartete Franzose setzte sich nach Startschwierigkeiten letzten Endes souverän durch und übernahm zudem die Führung in der WM-Wertung. Für das japanische Team war es nach dem Auftaktsieg von Maverick Viñales in Katar der dritte Sieg in Folge. "Es fühlt sich gut an, zurück zu sein. Ich bin voller Selbstvertrauen. Das habe ich aus Katar mitgebracht und fühle mich hier wieder so. Jetzt wissen wir, woran wir arbeiten müssen", sagte Quartararo.

Den zweiten Platz sicherte sich Francesco Bagnaia. Der Italiener hatte sich am Samstag bereits über die Poleposition gefreut, ehe ihm die Runde gestrichen wurde. Folglich musste Bagnaia vom elften Platz aus starten. "Ich habe alles gegeben und wollte den bestmöglichen Start machen", erklärte der Ducati-Pilot. "Das Gefühl auf dem Motorrad war unglaublich, ich habe alle Fahrer vor mir eingeholt."

Das Podest komplettierte Weltmeister Joan Mir. Der Spanier fuhr ein fehlerloses Rennen und profitierte von einer Vielzahl an Stürzen. Teamkollege Álex Rins schied im Kampf um den Sieg sieben Runden vor Schluss aus. Eine Runde später ereilte Johann Zarco dasselbe Schicksal. Der Franzose verlor dabei nicht nur eine Podiumsplatzierung, sondern auch die WM-Führung an seinen Landsmann.

Mit Spannung erwartet wurde das Comeback von Marc Márquez. Der Spanier zeigte im Qualifying mit der sechst-schnellsten Zeit eine phänomenale Leistung. Am Sonntag war dem achtfachen Weltmeister die fehlende Fitness noch anzumerken. Der Honda-Pilot beendete das Rennen als Siebter.

KTM setzt den Aufwärtstrend indes weiter fort. Brad Binder erzielte mit dem fünften Platz das bislang beste Saisonergebnis für den österreichischen Hersteller, der nach wie vor mit Problemen am Vorderreifen zu kämpfen hat. "Ich bin glücklich, dass wir das erste Mal unter den Top 5 sind. Ich wollte heute aber unbedingt aufs Podium fahren", sagte Binder. Bitter verlief das Heimrennen für Miguel Oliveira. Der KTM-Pilot stürzte und blieb als Letzter ohne Punkte.

In der Moto3 verpasste Maximilian Kofler zum ersten Mal in dieser Saison die Punkteränge. Der Oberösterreicher beendete das Rennen auf Rang 21. Den Sieg holte sich abermals das 16-jährige spanische Wunderkind Pedro Acosta mit einer KTM.

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