Motorsport

Salzburger startet bei virtueller F1-WM mit Platz drei in Bahrain

Philipp Eng fuhr am Sonntag im ersten Saisonrennen der virtuellen Formel 1 aufs Stockerl.

Philipp Eng fuhr gleich auf die Pole Position. SN/apa
Philipp Eng fuhr gleich auf die Pole Position.

Philipp Eng ist beim - virtuellen - Saisonauftakt der Formel-1-WM am Sonntagabend auf Platz drei gefahren. Der gewöhnlich in der DTM fahrende Salzburger ist von Red Bull Racing anstelle von Max Verstappen für die weltweit ausgestrahlte Simulations-Rennserie nominiert worden, die den F1-Fans während der Coronavirus-Pandemie die Wartezeit bis zum nächsten realen GP verkürzen soll.

"Das hat heute großen Spaß gemacht, ich habe es genossen, Aston Martin Red Bull Racing in der virtuellen Welt zu repräsentieren", meinte Eng nach der Zieldurchfahrt nach 14 Runden.

Den Sieg sicherte sich der 20-jährige chinesische Formel-2-Pilot Guanyu Zhou. Eng, der seit vielen Jahren an E-Sports-Rennen teilnimmt, war bei der live auf ORF Sport+ gezeigten Premiere - virtuell in der Wüste von Sakhir, real im heimischen Simulator in Mondsee - gleich auf die Pole Position gefahren. "Die Pole war eine große Leistung, da ich dieses Spiel eigentlich nicht oft spiele", verriet Eng.

Die nächsten Bewerbe werden ebenfalls als Ersatz für ursprünglich geplante reale Rennsonntage gestartet. Derzeit soll die Aktion bis Ende Mai laufen.

Quelle: Apa/Dpa

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