Motorsport

Toto Wolff: "Der Kampf mit Ferrari war keine Freude"

Weil er so hart gewesen sei, sagte der Wiener bei der Ehrung aller Champions durch den Automobilweltverband FIA im russischen St. Petersburg.

"Wenn ich zurückblicke, kann ich aber sagen: Wir würden nichts anders machen", erklärte Mercedes-AMG-Teamchef Toto Wolff bei der Weltmeisterehrung in der Großen Halle der Philharmonie in St. Petersburg. "Aber so ist die Formel 1: Du musst starke Rivalen erwarten, und wenn du siegst, macht es das Gefühl noch besser", ergänzte der Wiener, der nun schon zum fünften Mal in Folge die Trophäe für den Konstrukteursweltmeister der Formel 1 entgegennehmen konnte.

Im Mittelpunkt stand natürlich F1-Champ Lewis Hamilton als nun fünffacher Weltmeister, gleichauf mit Juan-Manuel Fangio und noch zwei Titel hinter Michael Schumacher. Doch seine Titelserie war nicht die beeindruckendste: Denn in der Rallye-WM (WRC) gelang Sébastien Ogier und Julien Ingrassia schon der sechste Streich in Folge, allerdings diesmal im Ford-M-Sport-Team, während Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen die Konstrukteurstrophäe stemmen durfte.

Besondere Genugtuung hat Jean-Eric Vergne empfunden: In der Formel 1 war der Franzose aus dem Red-Bull-Kader ausgemustert worden, nun wurde er Weltmeister der Elektro-Formel E. Zeit zum Feiern bleibt "JEV" keine: Er muss schon diese Woche nach Saudi-Arabien, wo die Titelverteidigung des DS Techeetah-Fahrers am 15. Dezember in Riad beginnt.

Und für die Langstrecken-WM (WEC) entfiel eine Ehrung überhaupt: Denn die bestreitet ihre "Super Season" jahrübergreifend von Mai 2018 (Spa) bis Juni 2019 (Le Mans), hat also gerade "Halbzeit".

Aufgerufen am 15.12.2018 um 01:38 auf https://www.sn.at/sport/motorsport/toto-wolff-der-kampf-mit-ferrari-war-keine-freude-62187838

Schlagzeilen