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Schwestern Alexandri gehen als Siebente ins Synchron-Finale

Die Synchronschwimmerinnen Eirini-Marina und Anna-Maria Alexandri gehen als Siebente in das Finale des olympischen Duett-Bewerbs von Tokio. Das rot-weiß-rote Duo erhielt für seine Technische Kür mit 90,3773 wie am Vortag im Vorkampf der Freien Kür die siebentbeste Wertung im Feld, überhaupt war die Reihung der Top Acht in beiden Bewerbsteilen gleich. Am Mittwoch (19.30 Uhr MESZ) wird von den Top zwölf die Freie Kür erneut gezeigt, die technische Wertung wird hinzuaddiert.

Eirini-Marina (l.) und Anna-Maria Alexandri liegen auf Rang sieben SN/APA/AFP/ATTILA KISBENEDEK
Eirini-Marina (l.) und Anna-Maria Alexandri liegen auf Rang sieben

Mit dem siebenten Platz war klar, dass die 23-Jährigen im Finale in der ersten Sechser-Gruppe an die Reihe kommen. "Nur nicht wieder Nummer eins", sagte Anna-Maria Alexandri in Erinnerung an den Vorkampf der Freien Kür. Und der Wunsch wurde mehr als erfüllt, den beiden wurde Startnummer sechs zugelost. Den mentalen Aspekt der Eröffnung der Olympia-Konkurrenz hatten die Alexandris zwar gut bewältigt, aber die Wertungsrichter sind da meist noch nicht für die höchsten Wertungen bereit.

Mit ihrer Leistung sind sie zufrieden, meinten die Drillingsschwestern. Die Dritte im Bunde, Vasiliki Alexandri, sitzt daheim und hält die Daumen. "Wenn wir uns mit Kanada vergleichen, denke ich, dass wir vorne sein sollten", fügte Anna-Maria Alexandri an. Die Nordamerikanerinnen hatten die beiden im Juni bei der Olympia-Qualifikation besiegt, nun lagen sie in beiden Bewerbsteilen hinter ihnen. Die rund 1,1 Punkte weniger gegenüber Kanada seien nicht mehr aufzuholen, so die Schwestern.

"Mit dem siebenten Rang sind wir trotzdem sehr zufrieden", gab Eirini-Marina Alexandri an. "Wenn uns jemand nach der WM 2019 gesagt hätte, dass wir bei Olympia den siebenten Platz haben werden, wären wir gesprungen." Jetzt freilich nach der jüngsten Steigerung auf sogar mehr als 92 Zähler bei der Olympia-Qualifikation hatten die beiden mit Rang sechs spekuliert. Beim wenn auch nicht allzu großen Rückstand auf die Italienerinnen ist eher nicht mit einer Verbesserung zu rechnen.

An Motivation fehlt es dem rot-weiß-roten Gespann nicht, ein deutliches Vorrücken im Vergleich zu Platz zwölf bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro scheint ihnen sicher. "Wir wollen unser Bestes geben, sodass wir vielleicht 91 Punkte bekommen", gab Anna-Maria Alexandri als Devise aus. Als Konkurrentinnen ausgefallen sind die Griechinnen. Wegen eines positiven Corona-Falls trat das im Vorkampf der Freien Kür zehntplatzierte hellenische Duett nicht mehr an.

Gold scheint für Swetlana Kolesnitschenko und Swetlana Romaschina vom Russischen Olympischen Komitee (ROC) reserviert, die beiden nehmen nach einer Technik-Wertung von 97,1079 Zählern mehr als 1,5 Punkte Vorsprung auf das chinesische Paar mit. Dahinter folgen das ukrainische, japanische, kanadische und italienische Duo. Die Geschwister Alexandri haben einen äußerst beruhigenden Polster von mehr als drei Punkten auf die unmittelbar dahinter platzierten Französinnen.

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