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Sylvia Steiner hat nach dem Aus schon Paris 2024 im Visier

Die Salzburgerin Sylvia Steiner ist am Freitag bei den Olympischen Spielen in Tokio in der Qualifikation des 25-m-Pistolen-Bewerbs gescheitert.

Die 39-Jährige belegte mit 577 Ringen Rang 29, die Top acht zogen ins Finale ein. Am Sonntag hatte es für Steiner in der Luftpistole-Qualifikation zu Quali-Platz 15 gereicht.

"Schade, das ist leider enttäuschend", sagte Steiner im SN-Telefonat. "So wie ich die letzten zwei Wettkämpfe vor Olympia geschossen habe und wie auch meine Form war, hätte ich eine Chance auf das Finale gehabt." Im entscheidenden Moment sei sie sich aber "selbst im Weg gestanden", erklärte Steiner, die auch auf sich selbst hohe Erwartungen gesetzt hat. "Wir haben 60 Wettkampfschüsse, da waren auch gute dabei. Jetzt heißt es weiterarbeiten." Steiner wurde von ihrem Vater und Trainer Franz begleitet.

Das Drumherum bei Olympia habe sie bei ihrer Premiere nicht beeinträchtigt: "Es ist nicht wirklich viel anders, vor allem am Schießstand unterscheidet sich der Wettkampf nicht von anderen." Eröffnungsfeiern, Einmarsch und großen Bahnhof kennt die Pongauerin auch schon von Events wie den European Games. Die Fahrt vom Olympischen Dorf zur Schießhalle habe eine Stunde gedauert: "Da war Sightseeing gleich mit dabei bei der Fahrt durch mehrere Stadtviertel."

Sylvia Steiner gehört dem Salzburger Olympiakader 2024 an und hat dementsprechend bereits die Spiele von Paris im Visier. "Ich muss besser an mir arbeiten und darf nicht alles zerreißen wollen. Wichtig ist, dass ich mich auf das konzentriere, was ich kann. Dafür haben wir ja jetzt einige Zeit", erklärt Steiner, die am Samstag schon sehr früh ihren Rückflug antritt. Bei zwei Disziplinen (10 Meter und 25 Meter Luftpistole) wird sie weiter bleiben: "Ich schieße ja immer zwei Disziplinen und mache das gerne. Der große Unterschied ist es nicht."

Jetzt ist für die St. Johannerin erst einmal Urlaub in der Heimat angesagt ("Da ist es am schönsten"), in dem sie die Pistole nicht angreift. Danach wird sie abwarten, wie das Regelwerk sich entwickelt und wie die Qualifikation für Paris aussehen wird: "Auf dem Plan stehen viele Wettkämpfe für nächstes Jahr, aber man muss jetzt einmal schauen, wie das mit dem blöden Virus weitergeht."

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