2. Landesliga Süd

Schlusslicht Zederhaus punktet nach 0:3 gegen Winterkönig: "Trotzdem enttäuschend"

Die Lungauer trotzten Tabellenführer St. Martin/T. nach klarem Rückstand einen Punkt ab, trauern nach dem 3:3 aber dem ersten Heimsieg in der 2. Landesliga Süd nach.

Zederhaus-Zehner Lukas Baier traf per Freistoß, aber nicht per Strafstoß. SN/sw
Zederhaus-Zehner Lukas Baier traf per Freistoß, aber nicht per Strafstoß.

Lange schaute es am Samstag in Zederhaus nach einer klaren Angelegenheit für den souveränen Spitzenreiter St. Martin/T. aus. Die Pongauer, die zuletzt zwei Mal Punkte liegen gelassen hatten, trotzdem aber schon als Herbstmeister und Winterkönig der 2. Landesliga Süd feststehen, führten früh mit 2:0. Azem Bejta vollendete einen Konter zur Führung, Jurica Kljajic legte per Freistoß in der 20. Minute nach. "Leider hat unser Goalie die Mauer falsch gestellt", ärgert sich Zederhaus-Trainer Gerhard Gwehenberger, dessen Mannschaft sich aber schon in der ersten Halbzeit teuer verkaufte. "Es war ein offener Schlagabtausch. St. Martin hat die Chancen halt genutzt und wir nicht."

Als die Gäste kurz nach dem Seitenwechsel erneut ihre Kaltschnäuzigkeit unter Beweis stellten und Topstürmer Kljajic einen Elfmeter zum 3:0 verwertete, schien das Match entschieden. Michael Fünfleitner leitete wenig später aber die Wende ein. Der Lungauer Spielmacher, der heuer oftmals im Tor gestanden war, schloss einen schönen Spielzug zum 1:3 ab. Fünf Minuten später versenkte Lukas Baier einen Freistoß, scheiterte dann aber per Strafstoß an Ex-Teamkollege Markus Pichler. Als sich wieder nur ein paar Minuten später erneut die Chance vom Elfmeterpunkt bot, übernahm Daniel Pfeifenberger die Verantwortung - 3:3.

"Danach haben wir weiter Vollgas gegeben und auf ein Tor gespielt", trauert Gwehenberger so mancher vergebenen Topchance hinterher. Der ehemalige Zederhauser Schlussmann Markus Pichler, dessen Bruder Bernd auf der anderen Seite das Tor hütete, rettete seinem neuen Team aber einige Male den Punkt. Vor allem bei einem Freistoß von Daniel Pfeifenberger in der 80. Minute zeigte er seine Klasse. "Er ist der beste Tormann der Liga. Den Freistoß hält auf diesem Niveau nur er", meint Zederhaus-Coach Gwehenberger, der trotz furioser Aufholjagd und Punkteteilung gegen den Tabellenersten nicht zufrieden ist: "Ein enttäuschendes Ergebnis. Es war mehr drin. Wir haben richtig gut gespielt, aber wir machen die Tore nicht und bekommen sie hinten zu leicht. Das zieht sich leider durch den gesamten Herbst."

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