Regionalsport

Anif im Spagat zwischen Gegenwart und Zukunft

Der zweimalige Westliga-Meister kämpft in den sechs Runden noch um Platz zwei, im Hintergrund wird fleißig am neuen Team gebastelt.

Kommt nicht das passende Angebot aus dem Profibereich, dann bleibt Stürmer Christoph Bann wohl in Anif.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Kommt nicht das passende Angebot aus dem Profibereich, dann bleibt Stürmer Christoph Bann wohl in Anif.

Mit einem Derbysieg gegen Grünau (Freitag, 18 Uhr) will Anif den Druck auf den Tabellenzweiten Kitzbühel, der ebenfalls heute (19) auf Seekirchen trifft, hoch halten. "Wenn Kitzbühel im Saisonfinish nochmal umfällt, dann wollen wir da sein", erklärt Anif-Trainer Thomas Hofer. Derzeit liegen die Flachgauer als Dritter drei Punkte hinter den Tirolern.

Während Hofer, der den Verein im Sommer verlässt, noch um den Vizemeister-Titel kämpft, bastelt sein Nachfolger Raphael Ikache an der Zukunft. Mit Marco Oberst, Thomas Gastager, Josef Weberbauer, Simon Sommer (alle SAK), Semir Gvozdjar (Bischofshofen), Matthias Felber (Ostermiething) und Marinko Sorda (Austria) verlassen sieben Spieler den Verein. Hinter Christoph Bann steht noch ein Fragezeichen.

"Die Abgänge schmerzen, wir werden aber trotzdem ein starkes Team zusammenstellen", erklärte Ikache vor Kurzem im SN-Interview. Am Donnerstag konnte der 35-jährige Trainer, der mit Siezenheim noch um den Aufstieg in die Salzburger Liga kämpft, die ersten Neuzugänge präsentieren. Thomas Höltschl (Vöcklamarkt), Dominik Stumbecker (St. Michael), Michael Prötsch, Corvin Resch (beide Siezenheim) und U18-Teamspieler Matteo Schubert (AKA Ried) wechseln im Sommer nach Anif. Zudem wird Stan van Hoeven, der seine aktive Karriere in Saalfelden im Sommer beendet, in der neuen Saison als Torwart-Trainer fungieren.

"Ich bin mit den bisherigen Neuzugängen sehr zufrieden. Die Mannschaft nimmt schön langsam Konturen an", freut sich Ikache, der sich noch drei Neuzugänge wünscht. Ganz oben auf der Wunschliste stehen zwei Ex-Spieler: Sebastian Wachter (Vorwärts Steyr) und Marco Hödl (Austria Klagenfurt).

Während Seekirchen, das mit Bernhard Löw (Friedburg?) im Sommer den nächsten Führungsspieler verliert, in Kitzbühel auf eine Überraschung hofft, will Bischofshofen in Schwaz (19.30) den Abwärtstrend beenden. Die Pongauer haben zuletzt sechs Mal in Serie verloren und finden sich in der Tabelle nur noch auf Platz 14 wieder.

Ebenfalls am Freitag (19.30) ist Grödig im Einsatz. Sechs Tage nach der Sensation gegen Leader Dornbirn will die Truppe von Trainer Miroslav Bojceski auch in Wörgl anschreiben.


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