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Austria-Vorstand stärkt Trainer Schaider weiterhin den Rücken

Aufsteiger Austria Salzburg kassierte am Freitag in St. Johann die sechste Niederlage in Folge. Trainer Christian Schaider muss sich aber noch keine Sorgen um seinen Posten machen.

Christian Schaider sitzt auch nach der sechsten Niederlage in Serie fest im Sattel.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Christian Schaider sitzt auch nach der sechsten Niederlage in Serie fest im Sattel.

Trotz einer guten Leistung verpasste Austria Salzburg in St. Johann den Befreiungsschlag. Während die Pongauer eine ihrer wenigen Chancen zum Goldtreffer nutzten, scheiterten die Violetten immer wieder am herausragenden St.-Johann-Goalie Dominik Waltl. "Ich kann meiner Mannschaft nicht viel vorwerfen. Es will derzeit einfach nicht sein", sagte Austria-Trainer Christian Schaider nach der sechsten Niederlage in Folge.

Vor allem die Offensive bereitet Schaider und Co. derzeit große Sorgen. Obwohl mit Marco Hödl, Resul Omerovic und Marinko Sorda drei echte Torjäger im Kader stehen, sind die Violetten seit fünf Meisterschaftspartien ohne eigenen Torerfolg. "Wir tun alles, um wieder auf die Erfolgsspur zurückzukommen. Die Mannschaft und das Trainerteam investieren sehr viel, hoffentlich werden wir bald belohnt", hofft Schaider auf Besserung. Fix ist: Auch nach der sechsten Niederlage in Serie hält der Austria-Vorstand weiterhin zu seinem Trainer. "Solange unser Team mit Leidenschaft und Kampfgeist auftritt, werden wir am Trainerposten sicher nichts ändern. Christian Schaider genießt unser vollstes Vertrauen", betont Austria-Präsident Claus Salzmann, der aber auch weiß, dass nur Erfolge die Trainerdiskussion beenden können: "Sollten wir auch die nächsten drei, vier Spiele verlieren, müssen wir uns natürlich Gedanken machen. Wir sind aber überzeugt, dass unser Trainerteam das Ruder herumreißen kann."

Bereits am Dienstag hat die Austria im Heimspiel gegen Anif die nächste Chance, den Negativlauf zu beenden. "Ich habe Anif gegen den SAK beobachtet. Ein guter Gegner, der aber sicher schlagbar ist", sagt Schaider, der seine Mannschaft nach der Niederlage in St. Johann erst am Montag wieder zum Training bittet. "Wir werden uns im Abschlusstraining wieder gewissenhaft und akribisch auf den Gegner vorbereiten. Ich bin von meiner Truppe immer noch felsenfest überzeugt und glaube auch, dass wir in den nächsten Wochen gemeinsam aus diesem Loch rauskommen."

Warum auf den starken Saisonstart (zehn Punkte aus den ersten vier Spielen) ein so starker Leistungsabfall folgte, kann sich Schaider nicht wirklich erklären: "Das ganze Trainerteam rätselt. Vielleicht haben wir gewisse Signale nicht erkannt. Aber zurückschauen hilft uns jetzt nicht, wir müssen nach vorn blicken und gegen Anif alles reinhauen." Sollte das Heimspiel gegen Anif ebenfalls schiefgehen, würde Salzmann den Trainer auch nicht infrage stellen: "Wir haben den Weg gemeinsam angefangen und wollen ihn eigentlich mit unserem Trainer weitergehen. Unser Ziel ist der Klassenerhalt, solange der nicht gefährdet ist, gibt es für den gesamten Vorstand keine Trainerdiskussion."

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