Regionalsport

Der Altmeister im Duell mit seinen Talenten

Ein dichtes Wochenende liegt vor dem Salzburger Springreiter Christian Juza: Er sitzt selbst im Sattel und betreut acht Nachwuchsreiter.

Ein starkes Team: Christian Juza und Mister Z blieben im ersten Vier*-Springen fehlerfrei.  SN/fotoagentur dill
Ein starkes Team: Christian Juza und Mister Z blieben im ersten Vier*-Springen fehlerfrei.

Ein Dezember ohne Amadeus Horse Indoors ist doch nichts für einen Reiter: Daher ist der Salzburger Springreiter Christian Juza heuer wieder mit von der Partie - und zwar in allen Gassen. Er selbst greift in den Vier-Stern-Prüfungen an und als Trainer des SRC Lamprechtshausen coacht er hier auch gleich acht Salzburger Nachwuchstalente. "Langweilig wird mir nicht in diesen Tagen. Natürlich ist es ein anstrengendes Programm, aber es motiviert mich gleichzeitig auch, wenn so viele unserer eigenen Talente dabei sind."

Denn die heimischen Talente liegen den Veranstaltern der Amadeus Horse Indoors am Herzen. So bekommen die ersten drei der Springwertung und die ersten fünf der Dressurwertung des Salzburger Landescups Freiplätze für das Turnier. "Da ist für einige heimische Reiter das Weihnachtsfest schon zwei Wochen früher", sagt auch der Salzburger Landesverbandspräsident Ernst Griebnitz.

Zurück zu Christian Juza: Zusammen mit seinem Mister Z blieb Juza bei seinem Comeback in der Salzburgarena Donnerstagabend fehlerfrei. Die Springprüfung bildete den Auftakt zur CSI4*-Tour im Rahmen der Amadeus Horse Indoors, die aus insgesamt sieben mit 210.000 Euro dotierten Prüfungen besteht. Das starke Abschneiden hat Juza selbst motiviert: So wird er auch am heutigen Samstag den Versuch wagen, sich für das große Finale am Sonntag (Grand Prix von Salzburg/16 Uhr) zu qualifizieren. "Möglich ist es, denn mit Mister Z läuft es bisher sehr gut."

Bei der ersten großen Springprüfung ertönte auch gleich die heimische Bundeshymne: Stefan Eder setzte sich mit Cobra fehlerfrei und in der Topzeit von 60,5 Sekunden durch.

Mit einer Sensation ging es auch Freitag weiter: Victoria Max-Theurer und ihr neunjähriger Rockabilly "rockten" die Salzburgarena und gewannen den Grand Prix Special in der Dressur vor Olympiasiegerin Isabell Werth. Revanche gibt es im Weltcup (Samstag, ab 8 Uhr) dann setzt Werth auf Top-Pferd Emilio.

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