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DTM

Eng darf vom Titel träumen

Nach einer tollen Aufholjagd jubelte der Walser Philipp Eng beim DTM-Wochenende in Misano über Platz zwei am Sonntag. In Zukunft könnte es zu einem Duell mit Valentino Rossi kommen.

Philipp Eng feierte in Misano sein bereits drittes Podium in dieser Saison. SN/paul strassl
Philipp Eng feierte in Misano sein bereits drittes Podium in dieser Saison.

Nachdem sich Philipp Eng am Samstag beim ersten Rennen in Misano mit Platz sieben begnügen musste und die Führung in der Gesamtwertung der DTM an den Deutschen René Rast verlor, zeigte der Walser tags darauf im zweiten Lauf seine ganze Klasse. Nach Platz neun im Qualifying erwischte Eng einen perfekten Start in das Rennen und konnte bereits in der ersten Runde zwei Positionen gutmachen. Marco Wittmann, der am Samstag vom letzten Startplatz aus sensationell gewinnen konnte, schied nach einer Kollision bereits in der ersten Runde aus.

Bis zu seinem Boxenstopp in Runde 16 kämpfte sich BMW-Pilot Eng bis auf Rang drei nach vorn und kam unmittelbar hinter René Rast, der das Rennen bis zu einem Reifenschaden anführte, zurück auf die Strecke. Wenige Runden später konnte Eng Meisterschaftsleader Rast mit einem tollen Manöver überholen. Lediglich der Schweizer Nico Müller war an diesem Tag nicht zu schlagen und feierte seinen zweiten DTM-Sieg. Philipp Eng und René Rast komplettierten das Podium. "Von Platz neun startend darf man in der DTM nicht davon ausgehen, auf das Podium zu fahren. Ich muss mich vor meinem Team verneigen, das einen herausragenden Job gemacht hat. Die Punkte sind natürlich Gold wert", meint Eng, der nach dem ersten Saisondrittel zehn Punkte hinter Rast auf dem zweiten Platz in der Meisterschaft liegt. Ferdinand Habsburg erreichte mit seinem Aston Martin das Ziel auf Platz 12 und konnte an diesem Rennwochenende keine Punkte einfahren.

Gaststarter Andrea Dovizioso (ITA), der normalerweise auf zwei Rädern in der MotoGP um Rennsiege kämpft, beendete sein DTM-Abenteuer nach einem Highspeed-Dreher mit seinem Audi auf Rang 15. Indes bekundete ein weiterer italienischer MotoGP-Star im Rahmen des Rennwochenendes sein Interesse, sich einmal hinter das Steuer eines DTM-Boliden zu setzen. So kann sich der neunfache Motorradweltmeister Valentino Rossi einen Gaststart vorstellen: "DTM-Chef Gerhard Berger hat mich nach Misano eingeladen, aber leider konnte ich dieses Mal nicht kommen. Ich habe aber versprochen, dass ich einmal in nicht allzu ferner Zukunft kommen werde", sagte der Italiener auf Sat.1 und ließ wissen: "Ich werde als Fahrer kommen."

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