Regionalsport

Ein Punkt fehlt noch zum kompletten Familienglück

Helmut Rottensteiner (l.) und Marco Rottensteiner (r.) fixierten ihre Meistertitel bereits, Christoph Brötzner fehlt noch ein Erfolg, um gleichzuziehen.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Helmut Rottensteiner (l.) und Marco Rottensteiner (r.) fixierten ihre Meistertitel bereits, Christoph Brötzner fehlt noch ein Erfolg, um gleichzuziehen.

Die Fußballsaison 2018/19 wird der Familie Rottensteiner noch lang in Erinnerung bleiben. Trainer Helmut Rottensteiner sicherte sich mit der Grünau 1b am Freitag mit einem 5:0 gegen die Kuchl 1b den Meistertitel in der 1. Klasse Nord. Bereits einige Wochen vorher gewann sein Sohn Marco mit der U15 von Fußballmeister Red Bull Salzburg den Titel in der ÖFB-Jugendliga. "Ein hervorragendes Jahr für mein Kind und mich", freut sich Helmut, der am kommenden Wochenende wohl den nächsten Titel bejubeln kann. Christoph Brötzner, Sohn seiner Lebensgefährtin, fehlt mit Grünaus U12 nur ein Punkt im letzten Saisonspiel, um Platz eins zu fixieren.

Für Helmut Rottensteiner war der Titelgewinn mit der Grünau 1b eine Premiere: Während der 42-jährige Ex-Profi (Austria Salzburg, Bregenz und Braunau) als Aktiver Titel am Fließband holte, blieb ihm der große Wurf als Cheftrainer bisher verwehrt. Und auch mit der zweiten Mannschaft des Westligisten sah es zu Saisonbeginn nicht danach aus. Aus den ersten vier Spielen holten die jungen Walser nur zwei magere Punkte. "Da hatte ich schon Angst, dass es eher gegen den Abstieg geht", gesteht der gebürtige Salzburger, dessen Mannschaft danach aber in Fahrt kam. In den verbleibenden 22 Spielen verlor die Grünau 1b nur noch zwei Partien und legte eine Serie von 15 Siegen am Stück hin. "Unglaublich, was meine Jungs in dieser Saison geleistet haben. Wir haben die Topfavoriten Elixhausen und ATSV Salzburg hinter uns gelassen und freuen uns jetzt auf die 2. Landesliga Nord. Da wollen wir nicht nur mitspielen, sondern positiv überraschen", betont Helmut Rottensteiner.

Stolz macht den Ex-Profi aber nicht nur sein eigener Erfolg, sondern auch der bisherige Werdegang seine Sohns Marco. Der 14-jährige Mittelfeldspieler schaffte im vergangenen Sommer den Sprung in die Nachwuchs-Akademie von Red Bull Salzburg und etablierte sich von Beginn an in der Stammelf. "Er hat sich fußballerisch sehr gut entwickelt und ist auf einem sehr guten Weg", sagt der Vater. Bereits einige Runden vor dem Saisonende konnte sich Marco mit der U15 den Meistertitel in der ÖFB-Jugendliga sichern. Außerdem absolvierte er vor Kurzem den ersten Lehrgang in der U15-Nationalmannschaft. "Ich bin sehr stolz auf ihn. Wenn er so weitermacht, dann kann er im Profifußball sicher weiter kommen als ich. Er hat das Zeug dazu und ist außerdem zielstrebiger als ich."

Bevor sich das Trio Anfang Juli zum gemeinsamen Urlaub Richtung Kroatien verabschiedet, steht für Christoph Brötzner noch das entscheidende Meisterschaftsspiel gegen Oberndorf auf dem Programm. "Sie sind klarer Favorit und werden nichts mehr anbrennen lassen", rechnet Helmut Rottensteiner fest mit dem dritten Titelgewinn. "Dann hätten wir eine perfekte Saison absolviert."

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