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Eishockey

Chaos um zweite Liga neigt sich dem Ende zu

Es wird doch eine Zukunft für die Alps Hockey League geben, auch wenn Spielplan und Teilnehmerzahl immer noch offen sind.

Um die Liga-Zukunft wird hart gerangelt. SN/ek zeller eisbären
Um die Liga-Zukunft wird hart gerangelt.

Seit ihrer Entstehung vor vier Jahren wird sie als Erfolgsmodell gefeiert, doch ob dieser Begriff auf die Alps Hockey Liga (AHL) tatsächlich zutrifft, darf nach den letzten Monaten bezweifelt werden. Der Streit um die länderübergreifende zweite Eishockey-Liga, der auch die Salzburger Teams EK Zell am See und Red Bull Juniors angehören, begann schon im Mai: Die Nennung der Farmteams der Vienna Capitals und Black Wings Linz stieß den italienischen Vereinen bitter auf, weil sie eine Verwässerung der Liga durch Farmteams befürchteten. Daher wollten sie die nunmehr auf 19 Vereine angewachsene Liga in regionalen Gruppen spielen, was den Südtiroler Vereinen viele Derbys gebracht hätte. Dagegen legten sich die österreichischen Clubs quer - der Karren war so verfahren, dass dem Vernehmen nach sogar der Ausstieg der heimischen Teams ein Thema war.

Das dürfte mittlerweile vom Tisch sein. Fix ist nun, dass eine eingleisige Liga mit Hin- und Rückrunde und Play-offs gespielt wird. Nur: Wie viele Teams ab September mitmachen, das ist noch unklar. Mailand, Jesenice und Fassa stehen nach Finanzproblemen vor dem Ausstieg. In Mailand will man in der Serie B neu starten, in Jesenice, wo Trainer Marcel Rodman und alle Importspieler gegangen sind, soll es in der AHL weitergehen. Man sei derzeit auch nur auf Gerüchte angewiesen, hieß es vonseiten des EK Zell, wo man aber weiter am Kader bastelt. So wurden nun fünf VSV-Kooperationsspieler nominiert, darunter auch Benjamin Lanzinger, der bereits 73 EBEL-Spiele bestritten hat.

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