Eishockey

Eisbären bezwingen zum Ligaauftakt Meister Althofen mit 4:3

Die starke erste Linie um Kapitän Christoph Herzog führte Zell am See vor leeren Rängen zum ersten Sieg in der Division I der Kärntner Liga.

Johannes Schernthaner war an drei der Zeller Treffer beteiligt. SN/ekz/rohal
Johannes Schernthaner war an drei der Zeller Treffer beteiligt.

Gerne hätten die EK Zeller Eisbären ihren ersten Triumph in der neuen Liga mit Fans gefeiert. Am Freitag hatten jedoch die jüngsten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen ein Spiel vor Publikum im letzten Moment unmöglich gemacht. Aber auch ohne Unterstützung von den Rängen setzten sich die Pinzgauer im Auftaktmatch der Division I der Kärntner Liga gegen den amtierenden Meister Althofen mit 4:3 (1:1, 3:1, 0:1) durch.

Die Eisbären hatten bereits nach wenigen Sekunden das erste Powerplay, konnten aber den personellen Vorteil nicht zur Führung nutzen. Die Gäste machten es in ihrem ersten Überzahlspiel besser. Marc Ettinger fälschte einen Schuss von Lucas Hernegger unhaltbar für Zell-Keeper Matthias Tschrepitsch zum 1:0 ab (9). Die Eisbären drängten danach auf den Ausgleich, klopften aber erst nur mit einem Stangenschuss von Christoph Herzog an. Schließlich war es Jürgen Tschernutter der kurz vor der ersten Drittelpause noch mit einem Schuss ins kurze Ecke den Ausgleich besorgte (18.).

Im zweiten Spielabschnitt gaben die Eisbären von Beginn an Gas und nutzen diesmal gleich ihr erstes Powerplay zur Führung. Herzog überraschte den gegnerischen Keeper mit einem Schuss ins kurze Eck (29.). Auch das dritte Eisbären-Tor erzielte Zells erste Linie, wobei sie erneut Hilfe von Althofens Keeper bekam. Fabian Horn schlug sich in einem Gestocher den Puck selbst mit den Schonern ins Tor. Mate Gaspar bekam den Treffer zugeschrieben (35.). Das ließen die Gäste jedoch nicht lange auf sich sitzen: Nur 48 Sekunden später schloss Lucas Hernegger eine schöne Konterkombination zum 2:3 ab. Aber wieder schlug Zell durch seine Toplinie zurück. Herzog nutze in einer 4-gegen-4-Phase nach einem langen Tschernutter-Pass den offenen Raum, um Gegenspieler und Goalie zu vernaschen und cool zum 4:2-Pausenstand einzunetzen (38.).

Im letzten Drittel machten die Gäste das Spiel noch einmal mit dem Anschlusstreffer durch Stefan Schumnig spannend (51.). Kevin Schettina kam dem Ausgleich mit einem Stangenschuss in Überzahl am nächsten. Aber auch in der heißen Schlussphase wollte kein weiterer Treffer mehr fallen. "Es war ein sehr hartes Stück Arbeit. Aber das Wichtigste ist, dass wir mit einem Sieg in die neue, sehr schwierige Saison", meinte Eisbären-Geschäftsführer Patrick Schwarz zufrieden.

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