Eishockey

Eisbären zwangen den Meister in die Verlängerung

Zell am See musste sich Ljubljana erst in der Overtime mit 1:2 geschlagen geben. Die Jungbullen siegten in Gröden.

Eisbären-Goalie Dominik Frank war kaum zu überwinden. SN/ekz/rohal
Eisbären-Goalie Dominik Frank war kaum zu überwinden.

Salzburgs Eishockeyclubs konnten den Grunddurchgang der Alps Hockey League mit Erfolgserlebnissen abschließen. Die Zeller Eisbären hielten ihr Heimspiel gegen Meister und Tabellenführer Ljubljana lange offen und kassierten erst sieben Sekunden vor Ablauf der Verlängerung den Treffer zur 1:2-Niederlage. Die Red Bull Juniors setzten sich in Gröden souverän mit 4:1 durch.

Die weiterhin stark ersatzgeschwächten Zeller stemmten sich von Beginn an gegen die spielerische Übermacht der Slowenen. Großer Rückhalt war dabei Keeper Dominik Frank, der in der regulären Spielzeit nur einen Treffer zuließ. Auf das 0:1 von Jezovsek (12.) reagierten die Eisbären aber prompt. Keine drei Minuten später traf Jürgen Tschernutter zum Ausgleich. Auch in der Verlängerung brachte Zell-Goalie Frank die Gäste mit seinen Paraden an den Rand der Verzweiflung. Sieben Sekunden vor Ablauf der Extrazeit war dann aber auch er machtlos, als Ales Music einen Querpass cool versenkte.

Die Red Bull Juniors traten in Gröden nur mit 16 Feldspielern an, hatten das Match aber dennoch von Anfang an unter Kontrolle. Im ersten Drittel trafen bei einem Torschussverhältnis von 20:9 für Salzburg Luka Nyman und Alexander Frandl zur 2:0-Pausenführung. Nach dem 3:0 durch Elias Lindner schlug zwar Gröden zurück. Doch Bullen-Kapitän Marcel Zitz stellte jedoch nur 49 Sekunden später den alten 3-Tore-Vorsprung wieder her, der bis zum Schluss hielt.

"Gröden war ein harter Gegner, ging es für sie noch darum einen Platz in der Tabelle gut zu machen. Bis auf einen Durchhänger im zweiten Drittel haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Gratulieren möchte ich heute auch Torhüter Mauritz Merra, der Ruhe ausgestrahlt hat und ein sicherer Rückhalt war", meinte Red-Bull-Coach Teemu Levijoki.

Zell am See schloss den Grunddurchgang als Zwölfter ab und kämpft ab 11. Februar in der Qualifikationsgruppe B mit zwei Bonuspunkten auf dem Konto um seinen Platz im Play-off. Die Red Bull Juniors landeten einen Rang vor den Pinzgauern und starten mit zwei Bonuspunkten in die Qualigruppe A.

EK Zeller Eisbären - Olimpija Ljubljana 1:2 n.V. (1:1, 0:0, 0:0; 0:1).
Tore: Tschernutter (15.) bzw. Jezovsek (12.), Music (65.).
HC Gherdëina - Red Bull Hockey Juniors 1:4 (0:2, 1:2, 0:0).
Tore: Galassiti (36.) bzw. Nyman (6.), Frandl (17.), Lindner (29.), Zitz (37.)

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