Eishockey

Eisbullen scheitern beim Red Bull Salute erst im Finale

Salzburg verlor Endspiel gegen tschechischen Topclub Mountfield HK mit 0:2. Kleine Sorgenfalten gibt es um die angeschlagenen Dominique Heinrich und Troy Bourke.

Von wegen Testturnier: Beim Finale des Red Bulls Salute zwischen Mountfield HK und EC Red Bull Salzburg (im Bild Mario Huber) ging es in Kitzbühel teils ruppig zu.  SN/GEPA pictures
Von wegen Testturnier: Beim Finale des Red Bulls Salute zwischen Mountfield HK und EC Red Bull Salzburg (im Bild Mario Huber) ging es in Kitzbühel teils ruppig zu.

Das nennt man ein Urgestein: Sein 1000. Ligaspiel als Trainer hat Don Jackson Mitte September vor sich, doch der einstige Salzburg- und jetzige München-Trainer brennt nach wie vor für Eishockey, kann es nicht erwarten, bis es endlich losgeht. "Ja, die Vorfreude ist groß. Endlich wieder Eishockey", meinte er am Vorabend des Red Bulls Salute in Kitzbühel.

Die Vorfreude stand allen Teilnehmern dieses hochkarätigen Eishockeyturniers ins Gesicht geschrieben, die Mühen waren ihnen freilich auch deutlich anzusehen. Denn was im letzten Frühjahr im Play-off wie am Schnürchen funktioniert hat, das muss erst wieder hart erarbeitet werden. "Die Reise beginnt wieder von vorn", meinte Salzburg-Coach Matt McIlvane und nahm damit vor allem Bezug auf die fast völlig neu gestaltete Abwehr. Da zeigte Chay Genoway, dass er der gesuchte Spielmacher und Leader sein kann. "Er ist einer, der in der Liga den Unterschied ausmachen kann", meinte auch Red Bulls oberster Hockeymanager Christian Winkler.

Salzburg begann Samstag mit einem prestigeträchtigen 5:3-Sieg über den Schweizer Meister EV Zug, der vor allem dank einer starken Anfangsphase mit einem frühen 2:0 und dem entscheidenden Treffer zum 4:3 durch Neuzugang Troy Bourke zustande kam. Stichwort Bourke: Er fehlte Sonntag genauso wie Dominique Heinrich im Finale verletzungsbedingt. "Beide haben das Spiel gegen Zug beendet, das heißt, dass es nicht ganz so schlimm sein dürfte. Aber genau wissen wir es erst nach den Untersuchungen in den nächsten Tagen."

Im Finale gegen Mountfield Hradec Králové (Königgrätz) verpasste Salzburg den Turniersieg, "weil wir unsere Überlegenheit in den ersten beiden Dritteln nicht in Tore umsetzen konnten" (McIlvane). Am Schluss fehlten Kraft und Frische. "Das ist nicht erstaunlich nach zwei so harten Partien an zwei Tagen."

Am Dienstag geht es nun mit Skatingtests weiter, ab Mittwoch steht wieder normales Training an. Schon Samstag folgt der nächste Testspielkracher: Der amtierende deutsche Meister Eisbären Berlin kommt in den Volksgarten (16.30). McIlvane: "Ich bin über das Testprogramm wirklich glücklich. Solche Teams zeigen dir sofort, woran du noch arbeiten musst."

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